Erster Saisonsieg für Favorit Matthias Brändle in St. Anton

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Favorit Matthias Brändle jubelte in St. Anton, Comebacker Dominik Brändle wurde Dritter. Favorit Matthias Brändle jubelte in St. Anton, Comebacker Dominik Brändle wurde Dritter. - © VOL.AT/Privat
Hohenems. Favorit Matthias Brändle (Net App) gewinnt das Kriterium in St. Anton am Arlberg vor Harald Totschnig und Comebacker Dominik Brändle aus Hohenems.

Es wurde das erwartete Spektakel dass den vielen Zuschauern am Samstagabend zum Auftakt des Arlberg Giro angekündigt wurde. Trotz Dauerregen war der Ortskern von St. Anton bestens gefüllt und die 30 Athleten zeigten den wetterfesten Zuschauern Radsport vom Feinsten.

Matthias Brändle (NetApp) holt 1. Saisonsieg

Gewonnen hat der Mann, von dem man den Erfolg schon fast erwartet hat. Matthias Brändle, Vorarlberger in Diensten des deutschen NetApp Teams, sorgte mit einer eindrucksvollen Vorstellung im Finale ausgerechnet in St. Anton für seinen ersten Saisonsieg. Nachdem er heuer beim Giro `d Italia zweimal in die Top Ten gefahren war, bei der Österreich Rundfahrt bei der 5. Etappe 3. wurde und vor zwei Tagen bei Kriterium in Bischofshofen toller 2., war es am Samstag Abend soweit.

Vorjahressieger Harald Totschnig (Cycling Tirol) 2., Dominik Brändle (Team Vorarlberg) 3.

Nach dem Halbfinale hatten sich 10 Fahrer für das Finale qualifiziert, nach jeder Runde schied der langsamste aus, bis schlußendlich Matthias Brändle, Harald Totschnig und Dominik Brändle in einer Runde um den Sieg sprinteten. Und da hatte Matthias Brändle am meisten Kraft und verdrängte Totschnig auf Rang 2. Sensationell 3. wurde Dominik Brändle vom Team Vorarlberg. Dass darum, weil er im Winter seine Karriere beendete und es ihn nun doch wieder reizte. Nachdem er sich über 2 Monate in “Profiform” gebracht hat, reichte es am Samstag bei seinem ersten Rennen gleich wieder auf das Podest.

Liechtensteiner Küng wird 4.

Stark auch auf Rang 4 Stefan Küng vom Nationalteam Liechtenstein. Der ehemalige Schweizer (er ist Doppelstaatsbürger) sorgte damit für eine Top-Platzierung. 5. wurde Roman Andres (Team Rufalex), er hatte im Finale lange geführt.

Pech hatte sowohl Tobias Jenny (Team Vorarlberg), der im Finale stürzte, aber unverletzt blieb, sowie Andi Traxl (Mooserwirt Ridley), der aufgrund von gesundheitlichen Problemen, seine Finalteilnahme absagen musste, obwohl er sich im Halbfinale souverän qualifiziert gehabt hat.   



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