Erste Interessenten für Safaripark Gänserndorf

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Die Zukunft des finanzmaroden Safariparks Gänserndorf ist noch ungewiss, die Hoffnung auf ein Weiterbestehen scheint jedoch berechtigt.

Bürgermeister Johann Karl bestätigte am Donnerstag, dass sich „erste seriöse Interessenten“ gemeldet hätten. Trotzdem bewertet er die künftige Situation der gesamten Region als „gar nicht rosig“.

Strategien, wie man die Besucherzahl des Safariparks wieder ansteigen lassen könnte, seien aber nur schwer umzusetzen: „Der Markt ist gesättigt, das große Potenzial ist einfach nicht da“, so Karl. Zudem fehle auch die Infrastruktur im „Hinterland“. Zu wenig bis gar keine Kapazitäten bei Gästebetten und keinerlei optimale Verkehrsanbindung – vor allem aus slowakischer Richtung – scheinen ein baldiges Aufblühen der Institution Safaripark in weite Ferne zu rücken.

Die Aussichten für die Region – mit oder ohne Safaripark – bewertet der Bürgermeister als schlecht. Hohe Jugendarbeitslosigkeit und stetig wachsende Konkurrenz am wirtschaftlichen Sektor beim unmittelbaren Nachbarn Slowakei. Dabei gebe es auch im touristisch wenig erschlossenen Marchfeld genügend Attraktionen. Wellness und Natur wären Möglichkeiten, mit der die Region durchaus punkten könnte, ist Karl überzeugt.

Redaktion: Claus Kramsl

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