Erste Caps-Niederlage in EBEL-Zwischenrunde

Wiener unterlagen Zagreb 4:5
Wiener unterlagen Zagreb 4:5
Die Vienna Capitals haben in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) in der sechsten Runde der Zwischenrunde ihre erste Niederlage kassiert. Die Wiener mussten sich zu Hause Zagreb mit 4:5 geschlagen geben, führen die Platzierungsrunde aber weiter souverän an. Siege feierten die Graz 99ers (4:2 gegen den VSV) und der KAC (3:2 n.P. gegen Linz).


In der Qualifikationsrunde blieb Salzburg dank eines 4:3 gegen Znojmo im Rennen um einen der letzten zwei Plätze im Viertelfinale.

Die Caps, die ohne die angeschlagenen Philippe Lakos, Gratton, Ferland, Blatny und Schlacher einliefen, gingen dreimal in Führung, das 1:0 durch Woger nach 51 Sekunden war allerdings ein umstrittener Schlittschuhtreffer. Die Kroaten kämpften sich aber stets zurück und entschieden im Schlussdrittel die Partie. Die Wiener agierten da in der Defensive fehleranfällig und hatten in der Offensive zu wenig Durchschlagskraft. Romano (54.) konnte die erstmalige Zagreb-Führung durch Buck (50.) noch einmal ausgleichen, Koren entschied aber mit seinem Treffer 48 Sekunden vor der Schlusssirene die Partie zugunsten der Gäste.

Dennoch führen die Wiener noch mit fünf Punkten Vorsprung vor Titelverteidiger Black Wings Linz und je sechs auf Graz und Zagreb. Die Linzer mussten sich in Klagenfurt in einer schnellen und spannenden Partie nach Penaltyschießen geschlagen geben. Die Kärntner hatten optisch weiter mehr vom Spiel, waren gegen die taktisch klug verteidigenden Linzer aber zu wenig effizient, um schon vor der Penalty-Entscheidung das Spiel für sich zu entscheiden.

Die Graz 99ers bestätigten einmal mehr, dass der VSV in dieser Saison ihr Lieblingsgegner ist. Die Steirer gewannen mit 4:2 und holten damit den fünften Sieg aus den sechs Saisonduellen. Für die Grazer war es zugleich der fünfte Sieg im sechsten Spiel der Zwischenrunde, der VSV war allerdings stark ersatzgeschwächt.

In der Qualifikationsrunde hat Salzburg die Negativserie gegen Znojmo beendet und ist damit weiter voll im Rennen um einen der zwei letzten Plätze im Viertelfinale. Die Roten Bullen, die alle fünf bisherigen Saisonduelle mit den Tschechen verloren hatten, verkürzten damit den Rückstand auf Znojmo auf drei Punkte und hielten mit Olimpija Ljubljana Schritt. Auch Dornbirn darf weiter hoffen. Die Vorarlberger besiegten Fehervar nicht zuletzt dank eines Hattricks von Andy Kozak mit 5:3. Innsbruck hat dagegen wohl die Chance auf das Viertelfinale verspielt. Die Haie mussten sich Ljubljana mit 3:5 geschlagen geben und haben vier Runden vor Schluss schon fünf Punkte Rückstand auf die zwei Aufstiegsplätze.

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