Erste Bank Open: Topgesetzter Ferrer im Wien-Viertelfinale gegen Fognini

Erste Bank Open in Wien: David Ferrer weit stärker als in der ersten Runde
Erste Bank Open in Wien: David Ferrer weit stärker als in der ersten Runde - © APA
Souverän hat der topgesetzte David Ferrer am Donnerstag das Viertelfinale des Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle erreicht. Der Vorjahres-Finalist und Weltranglisten-Achte brauste in 63 Minuten mit 6:1,6:1 über seinen spanischen Landsmann Guillermo Garcia-Lopez hinweg.

Bereits zuvor hatte Fabio Fognini (ITA-8) beim 6:1,6:4 nur fünf Minuten länger gebraucht.

David Ferrer zeigte in Wien sein Können

Ferrer präsentierte sich in seinem zweiten Match in der Stadthalle weit stärker als in der ersten Runde. Da stand er gegen Albert Ramos-Vinolas (ESP), der vor kurzem auch einen Roger Federer geschlagen hatte, schon vor dem Aus. Erst gegen 0:30 Uhr (Mittwoch) hatte sich Ferrer da mit 1:6,6:3,6:4 durchgesetzt.

“Jedes Match ist anders, die Spieler sind komplett unterschiedlich. Albert war Linkshänder und eine erste Runde ist nie leicht”, erklärte Ferrer, der sich nun auch besser an den neuen Rebound-Ace-Belag gewöhnt hat. “Ich habe heute sehr gut gespielt und habe mich auch gut bewegt.”

Bei den Erste Bank Open im Viertelfinale

Das Wichtigste ist für Ferrer aber, dass er im Viertelfinale steht, und einen weiteren Schritt in Richtung ATP-Finals in London gemacht hat. Der 33-Jährige liegt derzeit ja auf dem achten Rang, zwei seiner schärfsten Konkurrenten kämpften mit Jo-Wilfried Tsonga (9.) und Kevin Anderson (11.) ebenfalls in Wien um den Viertelfinaleinzug.

“Natürlich habe ich auch Druck, aber ich bin in einer guten Position. Ich bin jetzt rund 1.000 Punkte voran, aber ich muss selbst gewinnen und nicht auf die Resultate der anderen schauen”, sagte Ferrer.

Harter Gegner: Fabio Fognini

Sein nächster Gegner ist mit Fabio Fognini ein harter Brocken. Allerdings hat Ferrer bisher alle acht Matches gegen den Italiener gewonnen. “Ich werde sehr gut spielen müssen, um zu gewinnen”, wird der in diesem Jahr vierfache Turniersieger seinen Viertelfinalgegner nicht unterschätzen. Eine Ellbogen-Verletzung hatte Ferrer dieses Jahr rund drei Monate außer Gefecht gesetzt, dennoch hat er gute Chancen im Saisonfinale der Top 8 dabei zu sein. “Das war sicher eine der besten Saisonen meiner Karriere.”

Ferrer ist vom Wechsel der Turnierkategorien zwischen Valencia, das den ATP-500-Status vor Wien hatte, direkt betroffen. Der Spanier lebt in Valencia. “Gut für euch, schlecht für mich. Aber das Problem in Valencia war das Geld.” Ferrer ist übrigens felsenfest davon überzeugt, dass sein Landsmann und Superstar Rafael Nadal noch einmal richtig stark zurückkommen wird. “Ich bin komplett sicher, dass Rafael nächstes Jahr wieder um Grand-Slam-Titel spielen wird.”

Peya-Aus: Nur noch ein Österreicher im Bewerb

Bereits zuvor hatte sich mit Alexander Peya (an der Seite von Bruno Soares) der vorletzte Österreicher im Doppelbewerb verabschiedet. Das Duo Peya/Soares, das sich Ende des Jahres trennen wird, unterlag Jamie Murray/John Peers (GBR/AUS-2) 2:6,3:6. Damit war Julian Knowle mit Daniel Nestor der letzte Spieler des Gastgeberlandes.

(apa/red)

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