Eröffnung der 90. Salzburger Festspiele

Eröffnung der 90. Salzburger Festspiele
Mit einer Festveranstaltung im Großen Festspielhaus werden die Salzburger Festspiele 2010 am Montag, 26. Juli, um 11 Uhr eröffnet.

Nach der Begrüßung durch Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, dem “Brahmsliebewalzer” für Orchester von Wolfgang Rihm, der vom Mozarteumorchester Salzburg unter seinem Chefdirigenten Ivor Bolton gespielt wird und Grußworten von Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller spricht die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Claudia Schmied. Im Anschluss daran liest Prof. Jürgen Flimm Texte von Max Reinhardt.
Danach wird Bundespräsident Dr. Heinz Fischer die 90. Salzburger Festspiele eröffnen. Musikalisch geht es weiter mit dem Gloria aus der Messe c-Moll KV 427, interpretiert vom Mozarteumorchester Salzburg, dem Salzburger Bachchor sowie den Solisten Mojca Erdmann (Sopran), Stephanie Atanasov (Mezzosopran) und Joel Prieto (Tenor). Es folgt die Festrede von Daniel Barenboim. Den musikalischen Abschluss bilden das Duett “Mir ist die Ehre widerfahren” aus dem “Rosenkavalier” von Richard Strauss mit Mojca Erdmann (Sopran) und Elisabeth Kulman (Mezzosopran), die Landeshymne und die Europahymne.

Bei der Gründung des Festivals standen für Max Reinhardt und die anderen Gründerväter das Friedenswerk und der Glaube an Europa im Mittelpunkt. Es sei gelungen, mit Maestro Barenboim eine Persönlichkeit ans Rednerpult zu holen, die als Symbol für Völkerverständigung gilt und im besten Sinne des Wortes als “Weltbürger” bezeichnet werden könne, stellte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller fest,als sie die Zusage den Dirtigenten und Pianisten bekanntgab: “Barenboim ist auch jemand, der deutliche Worte zu aktuellen kulturellen und politischen Themen findet und zudem einer, der nicht nur von Völkerverständigung spricht, sondern der sie mit dem von ihm mitbegründeten West-Eastern Divan Orchestra seit vielen Jahren aktiv vorantreibt.” Mit Musik und Kunst Barrieren abbauen und Verständnis schaffen. Dieser Anspruch präge nicht nur die Arbeit von Daniel Barenboim, sondern sei auch eine wichtige, wenn nicht die zentrale Botschaft, die das Kulturland Salzburg seit nunmehr neun Jahrzehnten mit den Salzburger Festspielen in alle Welt verbreite, so die Landeshauptfrau.

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