Erholen, Erleben & Entdecken: Lainzer Tiergarten startet in die neue Saison

Nach der Winterruhe ist der Lainzer Tiergarten ab 3. Februar wieder komplett geöffnet.
Nach der Winterruhe ist der Lainzer Tiergarten ab 3. Februar wieder komplett geöffnet. - © MA 49/Christian Fürthner
Rechtzeitig zum Beginn der Semesterferien startet der Lainzer Tiergarten in die neue Saison. Unter dem Motto “Erholen, Erleben und Entdecken” ist das gesamte Areal für Besucher wieder bis zum Einbruch der Dämmerung geöffnet.

Der Forstbetrieb der Stadt Wien (MA 49) lädt zum Start in die neue Saison alle Wiener zu ausgedehnten Spaziergängen in den Lainzer Tiergarten ein. Unter dem Motto “Erholen, Erleben und Entdecken” ist für die Besucher bis 1. November (täglich ab 08.00 Uhr bis zum Einbruch der Dämmerung) das gesamte Areal des Erholungsparadieses geöffnet. Die abendlichen Schließzeiten sind bei den Toren und online nachzulesen.

Saisonstart im Lainzer Tiergarten

Rund 38 Kilometer befestigte und unbefestigte Wege bieten Gelegenheit, Erholung und Abwechslung im landschaftlich einzigartigen Naturschutzgebiet im Westen von Wien zu finden. Sechs Waldspielplätze, Lagerwiesen und Rasthäuser, eine große Tier- und Pflanzenvielfalt sowie die kulturelle Fülle in der Hermesvilla, locken jedes Jahr mehr als eine halbe Million Besucherinnen und Besucher in den Lainzer Tiergarten.

Kulinarisch sorgen das Rasthaus Rohrhaus und das Café Restaurant Labstelle in der Hermesvilla für das leibliche Wohl der Erholungssuchenden.

Erholungsgebiet von UNESCO anerkannt

Seit 2005 ist der Lainzer Tiergarten Teil des Biosphärenparks Wienerwald und zählt damit zu einem herausragenden und schützenswerten Gebiet, das international von der UNESCO anerkannt wurde. Der Johannser Kogel ist als Kernzone ein “Urwald von morgen”, wo die Natur sich ohne direkten menschlichen Einfluss entwickeln soll.

Nach umfangreichen Vorarbeiten wurde der Lainzer Tiergarten 2007 zum Europaschutzgebiet erklärt, er ist seither Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzes “NATURA 2000”. Oberste Priorität hat der Naturschutz. Streng geschützte Tierarten wie die Totholz bewohnenden Käfer (z.B. der Große Alpenbock) werden gezielt erhalten, gefördert und ihre Bestände regelmäßig gezählt. Auch die Bedeutung des Lainzer Tiergartens als naturnahes Erholungsgebiet nimmt stetig zu.

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