Erdogan-Brief an Wiener Schulen – Faßmann rechnet mit Fake

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Indizien sprechen gegen Authentizität
Indizien sprechen gegen Authentizität - © APA
Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) ist der Meinung, dass die angeblichen Briefe der AKP, die an mehreren Schulen in Wien eingegangen sind, Fake sein könnten.

Er sei “kritisch und skeptisch”, daher werden die Schreiben überprüft, erklärte der Minister am Mittwoch vor dem Ministerrat gegenüber Journalisten. Angebliche Briefe der AKP, die an Schüler in Wien adressiert waren, haben am Dienstag für Aufregung gesorgt. Darin wirbt Erdogan für seinen aktuellen Wahlkampf in der Türkei.

“Es tauchen Zweifel auf, ob das nicht Fake-Letter sind”, so Faßmann dazu. Nun sei zu prüfen, ob es sich um reale Schreiben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan handelt. Er habe “das Gefühl”, dass dies eben nicht der Fall ist.

Falsches Logo, falsche Adressierung

Bei den an Wiener Schulen eingegangenen angeblichen Wahlwerbebriefen der AKP sprechen mehrere Indizien gegen eine Authentizität der Schreiben. So stimme etwa das Logo nicht, hieß es aus dem Bildungsministerium nach einer ersten Analyse der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gegenüber der APA. In der Türkei adressiere man außerdem mittig und nicht wie den nun aufgetauchten Schreiben linksbündig.

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