Elefant Shaka übersiedelt vom Wiener Tiergarten Schönbrunn nach England

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Der Elefantenbulle Shaka übersiedelt von Wien nach England.
Der Elefantenbulle Shaka übersiedelt von Wien nach England. - © APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN/NORBERT POTENSKY
Am Mittwoch trag der Elefantenbulle Shaka aus dem Wiener Tiergarten Schönrunn seine Reise nach England an. Der vier Tonnen schwere “Passagier” wird künftig in der Noah’s Ark Zoo Farm in der Nähe von Bristol leben.

Die Chemie zwischen ihm und seinen Wiener Artgenossinnen im Tiergarten Schönbrunn habe nicht gestimmt, wie es in einer Aussendung hieß.

Elefantenbulle Shaka mochte Weibchen in Wien nicht

Shaka kam im Juli 2016 aus dem Zoo Duisburg zu uns, weil dort die Zucht nicht geklappt hat. Der Zuchtbuchführer hoffte damals, dass er vielleicht bei uns bessere Chancen hätte. Aber leider harmonierte Shaka mit unseren Weibchen nicht. Die Chemie hat einfach nicht gestimmt. Deshalb hat der Zuchtbuchführer für ihn einen neuen guten Platz gefunden”, erklärte Harald Schwammer, der zoologische Leiter des Tiergartens Schönbrunn. Als Reiseproviant wurden dem Dickhäuter eine große Portion Heu sowie Karotten und Äpfel mitgegeben, schrieb der Zoo am Donnerstag.

Übersiedelung vom Tiergarten Schönbrunn nach Engöand

Auf Shaka wartet nun eine Junggesellengruppe, die eine insgesamt vier Hektar große Anlage bewohnt. Die Übersiedlung war gut vorbereitet: Shaka sei nicht nur ein prächtiger Bulle, er habe auch beim medizinischen Training immer motiviert mitgemacht, lobte Schwammer. “Unser Training basiert auf dem Prinzip der positiven Verstärkung. Er hat gelernt, sich auf Zuruf der Pfleger hinzulegen oder seine Ohren oder Füße zu zeigen. Auch den Transport haben wir etwas geübt.”

Shakas neue Tierpflegerin aus England ist bereits in Wien gewesen, um ihren Schützling kennenzulernen, sein Training zu sehen und alles über seine Vorlieben zu erfahren. Ein Tierpfleger aus Schönbrunn begleitete Shaka auf seiner Reise, damit jemand Vertrauter an seiner Seite ist. Er wird außerdem für ein paar Tage in England bleiben, um Shaka die Eingewöhnung zu erleichtern. Eine weitere Tierpflegerin wird später für ein paar Tage nach England reisen, um mit den britischen Kollegen ein Trainingsprogramm für Shaka aufzubauen.

(APA/Red)

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