EIT-Vorschläge gesucht!

Das Bildungsministerium hat nun ein Konsultations-Verfahren für die EU-Elite-Uni gestartet. Bis 24.11. können Stellungnahmen zum Vorschlag der EU-Kommission für das „European Institute of Technology“ (EIT) eingeschickt werden.

Sie sollen in die Ausarbeitung der österreichischen Grundsatzposition zum EIT einfließen.

In dem öffentlichen Konsultationsverfahren soll u.a. zu folgenden Aspekten Stellung genommen werden: Zielsetzungen, Rechtsbasis, Finanzierung, Struktur des EIT, Verleihung von Titeln und Diplomen, Ausbildungsprogramme, das Konzept der „Wissens- und Innovationsgemeinschaften“, die Rolle der Kommission und der Mitgliedsstaaten im EIT, Regeln zum geistigen Eigentum im EIT, etc.

Nach den Plänen der Kommission soll das EIT keinen zentralen Campus haben, sondern aus einem Netzwerk der besten europäischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen bestehen, die sich zu „Wissens- und Innovationsgemeinschaften“ zusammenschließen und Forschung und Lehre durchführen. Koordiniert werden diese Gemeinschaften von einer kleinen Zentrale, bestehend aus einem 19-köpfigen Verwaltungsrat und etwa 60 permanenten Mitarbeitern. Österreich hat sich für den Sitz dieser EIT-Zentrale beworben.

Für das EU-Elite-Institut soll in der Anlaufphase zwischen 2008 bis 2013 ein Budget von 2,4 Mrd. Euro zur Verfügung stehen. Ziel der Kommission ist es, das EIT noch vor Ablauf der Amtszeit der Kommission 2009 funktionsfähig zu machen. Die Gesetzesbasis für das EIT soll bis Ende 2007 geschaffen sein.

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