Eishockey: Wiener Capitals unterliegen Innsbruck beim Heimspiel

Der Goalie der Vienna Capitals musste am Mittwoch drei Mal hinter sich greifen
Der Goalie der Vienna Capitals musste am Mittwoch drei Mal hinter sich greifen - © FOTO: APA/HERBERT NEUBAUER
Die Vienna Capitals mussten am Mittwoch ihre zweite Niederlage in Folge einstecken. Gegen den HC Innsbruck kassierte der Tabellenführer eine 1:3-Niederlage zu Hause.

Die Niederlage der Caps war zumindest vermeidbar. Die Wiener hatten mehr vom Spiel, ließen aber eine Vielzahl guter Möglichkeiten ungenutzt. Der Meister scheiterte mitunter am starken Innsbruck-Goalie Rene Swette, phasenweise aber auch am eigenen Unvermögen. “Wir bekommen die Scheibe nicht ins Tor. Wenn du nur ein Tor erzielst, kannst du in der Regel nicht gewinnen”, meinte Capitals-Kapitän Andreas Nödl.

Dabei gaben die Wiener 37 Schüsse ab – im Vergleich zu 25 der effizienteren Innsbrucker. Deren Tore durch Fabio Schramm (14.) und Hunter Bishop (25.) fielen jeweils durch abgefälschte Schüsse. Jeremie Ouellet-Blain traf für die Tiroler zudem die Stange (35.). Für die Capitals war Rafael Rotter nach einem eigenen Rebound erfolgreich (28.), für die Entscheidung sorgte erneut Bishop ins leere Tor (59.). Rotter erhielt für eine Rauferei mit Matchende noch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe.

Vergangenen Freitag hatten sich die Capitals in Innsbruck noch mit 3:2 durchgesetzt, danach setzte es aber eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung in Dornbirn. Bei einem Spiel weniger als Verfolger Linz ist der Vorsprung immer noch komfortabel. Die letzte Heimpartie vor Weihnachten haben die Caps aber schon seit 2013 nicht mehr gewonnen. “Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, die Scheibe ging aber nicht ins Tor”, resümierte auch Chefcoach Serge Aubin.

Ähnlich erging es den Dornbirnern in Villach. VSV-Goalie Lukas Herzog war einer der Väter des Sieges, der zweite Jordan Hickmott, der beide Tore der Kärntner erzielte (12./SH, 54.). Dornbirn dominierte vor allem das Mitteldrittel, schaffte bei insgesamt 41 Torschüssen aber nicht mehr als einen Treffer durch Matthew Fraser, der die fünfte Powerplay-Chance der Bulldogs dann doch nutzte (34.).

Der VSV kam erst im Schlussdrittel auf Touren. Das reichte allerdings, um nach zuletzt zwei Heimniederlagen zu Hause wieder anzuschreiben. Die Villacher überholten Fehervar und liegen auch nur drei Punkte hinter dem Siebenten Graz. Innsbruck zog an Dornbirn vorbei und ist Fünfter. Die Vorarlberger liegen einen Zähler dahinter auf Rang sechs.

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