Einsatzkräfte-Übung im Wiener Kaisermühlentunnel auf der A22: Sperre

Bei vermehrtem Blaulicht auf der A22 gibt es keinen Grund zur Beunruhigung.
Bei vermehrtem Blaulicht auf der A22 gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. - © APA (Sujet)
Kein Grund zur Aufregung besteht am Donnerstag im Kaisermühlentunnel der A22 – Die Wiener Rettung, Feuerwehr und Polizei üben einen fiktiven Unfall, bei der die Blaulichtorganisationen gemeinsam mit der Asfinag einen Teil des Ernstfalls proben: Die Anfahrt und die Ableitung des Verkehrs.

Übungsannahme ist ein Auffahrunfall im Kaisermühlentunnel der A22, der Donauuferautobahn, in Fahrtrichtung A23, verbunden mit einem brennenden Auto und Explosionsgefahr. Vor der Unfallstelle bildet sich ein langer Stau, beide Tunnelröhren müssen gesperrt werden. Rund 100 Einsatzkräfte werden an der Übung teilnehmen. Berufsrettung und -feuerwehr werden jeweils drei Einsatzfahrzeuge zum Tunnel schicken.

Sperre des Kaisermühlentunnels auf der A22 durch die Übung

Der Kaisermühlentunnel wird nach Angaben der Asfinag täglich von 110.000 Fahrzeugen frequentiert. “Vor allem bei Tunnel in Ballungsräumen mit hohem Verkehrsaufkommen und zahlreichen Anschlussstellen ist es wichtig, regelmäßig die rasche und reibungslose Ableitung des Verkehrs zu üben”, erklärte die Autobahngesellschaft am Mittwoch in einer Aussendung. Übungen in dieser Größenordnung müssen in Tunneln mit einer Länge von mehr als 500 Metern alle vier Jahre durchgeführt werden.

Die Übung beginnt um 22.00 Uhr, die Sperre soll eine halbe Stunde später schon wieder beendet sein. Die Fahrzeuge werden in dieser Zeit aus dem Tunnel und von der A22 abgeleitet. Gesperrt werden auch alle Zufahrten zum Kaisermühlentunnel. Die Autofahrer fungieren sozusagen als Statisten. Das Unfallszenario wird übrigens nicht nachgestellt. “Es wird kein Feuer und keinen Rauch gehen”, sagte Asfinag-Sprecherin Alexandra Vucsina-Valla. Darüber hinaus versicherte sie, dass man sich bemühe, die Zeit der Sperre so kurz wie möglich zu halten.

(apa/red)

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