Ein Sechstel der EU-Haushalte sind personell überbelegt

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Prekärste Wohnsituation wurde in Rumänien ermittelt
Prekärste Wohnsituation wurde in Rumänien ermittelt - © APA (Keystone)
In der EU sind 16,6 Prozent aller Haushalte überbelegt. Das heißt, die Anzahl der Zimmer liegt unter dem Bedarf einer Familie. Dieser Anteil ist in Rumänien mit 48,4 Prozent am höchsten, Zypern weist hingegen nur 2,4 Prozent Haushalte mit zu wenigen Wohnräumen auf. Österreich liegt laut Eurostat mit 15,2 Prozent unter dem EU-Durchschnitt.

Hinter Rumänien folgen Lettland (43,2 Prozent), Bulgarien (42,5 Prozent), Kroatien (41,1 Prozent), Polen (40,7 Prozent), Ungarn (40,4 Prozent) und die Slowakei (37,9 Prozent). Am meisten Platz haben die Familien neben Zypern noch in Malta (2,9 Prozent), Irland (3,2 Prozent), Belgien (3,7 Prozent), Niederlande (4,0 Prozent) und Spanien (5,4 Prozent). Unter zehn Prozent liegen noch Finnland (6,6 Prozent), Deutschland (7,2 Prozent), Frankreich (7,7 Prozent), Großbritannien (8,0 Prozent), Luxemburg (8,1 Prozent) und Dänemark (8,2 Prozent).

Andererseits wurde 2016 in 34,8 Prozent aller EU-Haushalte eine Unterbelegung registriert. Eurostat spricht hier von zu großen Wohneinheiten für die Bedürfnisse der Bewohner. Hierbei liegt Irland mit 70,6 Prozent vorne, gefolgt von Zypern (69,6 Prozent), Malta (68,4 Prozent) und Belgien (67,0 Prozent).

Österreich rangiert mit 31,2 Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Die geringste Unterbelegungsrate weist Rumänien (6,3 Prozent) auf, vor Ungarn (8,5 Prozent), Lettland (9,6 Prozent), Griechenland (10,2 Prozent), und Kroatien (10,4 Prozent).

(APA)

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