“Ehrenglauser” für Krimi-Autorin Edith Kneifl

Die oberösterreichsiche Krimi-Autorin Edith Kneifl erhält in diesem Jahr den “Ehrenglauser” der Autorengruppe Syndikat. Damit werde ihr Engagement für die deutschsprachige Kriminalliteratur gewürdigt, teilte die Vereinigung, in der etwa 750 Krimi-Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv sind, am Sonntag mit.

Kneifl (Jahrgang 1954) zählt mit Büchern wie “Ende der Vorstellung” und “Der Tod fährt Riesenrad” zu den wichtigsten österreichischen Autoren des Genres. Für den Friedrich-Glauser-Preis, einen der renommiertesten Krimi-Preise im deutschsprachigen Raum, wurden insgesamt 20 Titel in vier Kategorien nominiert. In der Hauptsparte Kriminalroman gehen Raoul Biltgen (“Schmidt ist tot”), Alfred Bodenheimer (“Ihr sollt den Fremden lieben”), Ellen Dunne (“Harte Landung”), Monika Geier (“Alles so hell da vorn”) und Jutta Profijt (“Unter Fremden”) ins Rennen.

Die Auszeichnungen werden am 5. Mai in Halle/Saale im Rahmen des Krimifestivals Criminale (2.-6. Mai) vergeben. Sie sind nach dem Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser (1896-1938) benannt, der mit seinen “Wachtmeister Studer”-Romanen berühmt wurde.

(APA/dpa)

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