Ehemann wollte Nebenbuhler mit Gartenschere vertreiben

Ehemann wollte Nebenbuhler mit Gartenschere vertreiben
Salzburg – Ein gehörnter Ehemann, eine attraktive Ehefrau, ein muskulöser Nebenbuhler und eine Gartenschere: Mit dieser pikanten Mischung hat sich am Montag eine Einzelrichterin am Salzburger Landesgericht auseinandersetzen müssen.

Ein 39-jähriger Salzburgerhatte im April seine 34-jährige Angetraute “in flagranti” im Bett mit einem 22-jährigen Türsteher erwischt. Der Bodybuilder wollte nicht sofort weichen, es entfachte sich ein Handgemenge. Laut Strafantrag versetzte ihm der angeklagte Ehemann einen Schlag mit der Gartenschere, damit der Nebenbuhler endlich verschwinde. Der Prozess wurde vertagt.

Liebhaber wollte nicht gehen

Der Angeklagte zeigte sich zum Vorwurf der versuchten Körperverletzung und Nötigung im Wesentlichen auch geständig. Er habe zu dem 1,90 Meter großen Nebenbuhler gesagt, dass er verschwinden solle, sonst lege er ihm ein paar Faustschläge auf. Doch der Kraftlackel habe zuerst nur gegrinst. “Er wollte nicht gehen”, sagte heute auch die Ehefrau im Zeugenstand aus. Nun will Richterin Gabriele Glatz in der nächsten Verhandlung die Version des Türstehers hören. Der betrogene Ehemann hat seiner Frau den Seitensprung mittlerweile verziehen. Sie ist die Mutter seiner beiden Kinder.

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