EBU will Wien als Austragungsort für den Eurovision Song Contest 2015

Die Stadthalle bietet ideale Bedingungen für den ESC. Die Stadthalle bietet ideale Bedingungen für den ESC. - © APA
Die European Broadcasting Union (EBU) präferiert angeblich Wien als Austragungsort für den Eurovision Song Contest. Offiziell sind die Städte Graz und Innsbruck noch im Rennen, aber etliche Argumente sprechen für die Bundeshauptstadt.

Die Wiener Stadthalle sei die einzige Halle, in die der Green-Room aufgrund ihrer Größe in den Publikumsbereich integriert werden könnte. Die Lage jenes Bereichs, in dem sich die Künstler und Delegationen vor und nach den Auftritten aufhalten, spiele für die Dramaturgie der Show eine wesentliche Rolle.

Graz und Innsbruck für ESC zu klein

Aufgrund der Hallenkapazität, die jene der Grazer Stadthalle sowie der Innsbrucker Olympia World übersteige, wären außerdem die höchsten Ticketerlöse möglich. Dies beträfe nicht nur die TV-Shows, sondern auch die Proben für den Song Contest. Die Wiener Stadthalle sprach gegenüber der APA von einer Kapazität jenseits der 12.000 Personen-Marke.

Stadthalle bietet mehr Möglichkeiten

Ebenfalls angetan dürfte man beim ORF von der Akustik und den technischen Möglichkeiten der Wiener Stadthalle sein. Ein nicht unwesentlicher Aspekt bei einem etwaigen Zuschlag Wiens ist andererseits, dass das Song-Contest-Team des Senders nicht übersiedeln müsste. Das wäre naturgemäß mit hohen Kosten verbunden. Abgesehen von der Verkehrsinfrastruktur sowie dem kulturellen, touristischen und gastronomischen Angebot sei auch eine Präferenz in EBU-Kreisen zu erkennen. Ein Grund dafür dürften internationale Sponsoren sein, für die Wien aufgrund der Bekanntheit und des Images als Musikstadt besonders attraktiv sei.

ORF gibt Location noch nicht bekannt

Eine offizielle Stellungnahme vom ORF gab es dazu nicht. Man verwies auf die noch laufenden Gespräche und eine angepeilte Entscheidung Anfang August. Erst jüngst hatte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz erklärt, dass die drei Bewerber eine ergänzende Fragenliste erhalten haben, die bis Mitte kommender Woche beantwortet werden soll. Zentral gehe es dabei darum, “welche Infrastruktur die jeweilige Stadt zur Verfügung stellen kann”. (APA)

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