EBEL-Finale: Vienna Capitals im Eishockey-Klassiker gegen KAC Favorit

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Die Vienna Capitals gehen als Favoriten ins EBEL-Finale gegen den KAC.
Die Vienna Capitals gehen als Favoriten ins EBEL-Finale gegen den KAC. - © APA/EXPA/Johann Groder
Freitagabend startet in Wien die “best of seven”-Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga zwischen den Vienna Capitals und dem KAC.

Im Klassiker zwischen Mannschaften aus Wien und Klagenfurt wird in den nächsten zwei Wochen der Meistertitel im österreichischen Eishockey vergeben. Die Vienna Capitals gehen gegen den KAC als leichter Favorit in die “best of seven”-Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga und wollen am Freitag (20:15 Uhr, live auf ServusTV und Sky) vor ausverkauftem Haus in Kagran vorlegen.

Die Capitals sind im Eiltempo (4:0-Siege gegen Innsbruck und Südtirol) durch das Playoff gezogen und konnten daher länger regenerieren als die Kärntner, die erst am Sonntag Titelverteidiger Red Bull Salzburg eliminiert haben. “Natürlich war die Pause länger. Aber wir haben im Training alles dafür getan, dass die Beine nicht einrosten”, sagte Caps-Trainer Serge Aubin.

Capitals-Captain Jonathan Ferland: “Wir müssen es zu Ende bringen”

Im bisherigen Saisonverlauf waren die Wiener das dominante Team, nun wollen sie vor über 7.000 Zuschauern den ersten Schritt Richtung zweitem Titel der Clubgeschichte nach 2004/05 machen. “Wir haben hart gearbeitet, um beim finalen Tanz dabei zu sein. Der schwierigste Teil liegt noch vor uns, das wissen wir. Eine Sache ist klar: Wir müssen unser bestes Hockey bringen, um eine Chance zu haben”, meinte Aubin.

Ähnlich äußerte sich Jonathan Ferland. “Wir sind noch nicht fertig, wir müssen es aber noch zu Ende bringen. Es wird der schwierigste Kampf der Saison”, erklärte der Kapitän. “Wir wissen, dass es enge Duelle werden. Wichtig wird sein, dass wir uns an unseren Matchplan halten. Das hat uns in dieser Saison ausgezeichnet. Ich rechne mit wenig Toren und einem harten Fight.”

Das Duell der Torhüter

Entscheidend könnte das Duell der Torhüter sein. David Madlener hat im dritten Halbfinale das KAC-Tor übernommen und ist mit einer hervorragenden Quote von 95 Prozent abgewehrter Torschüsse die Nummer eins im Playoff. Doch auch die 93,3 Prozent von Caps-Schlussmann J.P. Lamoureux können sich sehen lassen.

“Wir sind jedes Spiel besser geworden. Die Jungs arbeiten jeden Tag sehr hart und glauben alle daran. Jetzt sind wir im Finale. Es ist schön im Finale zu stehen, wir müssen jetzt weiter marschieren”, forderte Klagenfurts Headcoach Mike Pellegrims. “Wien ist eine große Herausforderung, die Caps haben den Grunddurchgang und die Pick Round gewonnen. Wir freuen uns schon auf das Duell”, sagte KAC-Goalie Madlener.

(APA, Red.)

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