Dutzende Tote bei anhaltenden Kämpfen in Syrien

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Bei den anhaltenden Kämpfen zwischen Aufständischen und Sicherheitskräften in Syrien hat es nach Angaben von Aktivisten mindestens 58 Tote gegeben. Bei Gefechten in den Regionen Hama und Latakia sowie einem Autobombenanschlag auf einen Kontrollposten an der Straße zwischen Idlib und Sarmin seien mindestens 28 Soldaten getötet worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.


Demnach setzte die Armee den Beschuss der Rebellenhochburg Rastan fort. Den Angaben zufolge wurden zudem in der von Kurden bewohnten Berggegend nahe der Küstenstadt Latakia fünf Aufständische getötet. Bei einem Rebellenangriff auf eine Artilleriestellung seien außerdem mehrere Soldaten getötet beziehungsweise gefangen genommen worden. Wie die Organisation weiter mitteilte, wurden in Douma und Harasta bei Damaskus fünf Zivilisten bei Razzien der Sicherheitskräfte getötet. Bei zwei Anschlägen wurden in der Hauptstadt zudem ein schiitischer Geistlicher und ein Sanitätsoffizier der Armee getötet.

Unterdessen wurden bei einem Anschlag auf einen Konvoi mit einem italienischen Journalisten ein Polizist getötet und drei weitere Menschen verletzt. Der Reporter der Nachrichtenagentur ANSA entging der Explosion von zwei selbstgebauten Sprengsätzen unverletzt, wie das Außenministerium in Rom mitteilte. Demnach ereignete sich der Angriff an der Straße von Damaskus nach Daraa im Süden des Landes, wo der Aufstand im März 2011 begonnen hatte.

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