Doppler/Horst schuften in Wien für Beach-Volleyball-Saison-Auftakt

Doppler/Horst trainieren für die Saison
Doppler/Horst trainieren für die Saison - © APA
Die Beach-Volleyballer Clemens Doppler und Alexander Horst bereiten sich in Wien, abseits des aktuellen World-Tour-Auftakts im Iran, auf die Olympia-Saison vor.

Nach Camps auf Teneriffa und Fuerteventura wird derzeit mit dem polnischen Top-Duo Gregorz Fijalek/Mariusz Prudel trainiert, den Saison-Auftakt von Österreichs Nummer eins bildet der Grand Slam vom 8. bis 13. März in Rio de Janeiro.

“Wir stacheln und gegenseitig an”

“Die letzten Tage im Camp auf Fuerteventura haben gezeigt, dass die Formkurve deutlich ansteigt”, erklärte Doppler in einer Aussendung. “Ich freue mich auf die Pre-Olympics in Rio. Wir sind Spielertypen, brauchen die Herausforderung.” Horst hob vor allem die Qualität der Trainingspartnerschaft mit Fijalek/Prudel hervor. “Wir stacheln uns gegenseitig an, jetzt in Wien und dann auch noch direkt davor an der Copacabana.”

Coach Robert Nowotny ist mit der Formentwicklung seiner Schützlinge zufrieden: “Den Jungs ist der Umstieg von der Halle auf Outdoor sehr gut gelungen. Wir konnten bei allen Bedingungen überzeugen. Vor allem bei stärkerem Wind war die Leistung schon sehr solide, da merkt man die langjährige Spielerfahrung. Die nächsten Wochen werden wir sicher noch an der Schnelligkeit und Spritzigkeit arbeiten.”

Die Beach-Volleyball-Saison

Die Saison-Höhepunkte sind neben dem Olympia-Turnier im August in Rio de Janeiro die EM Anfang Juni in Biel und das Klagenfurter Major Ende Juli. Die Diskussion um eine mögliche WM 2017 in Österreich beschäftigt auch Doppler, Horst und Nowotny. “Eine Beach-WM in Österreich wäre sensationell – eine Riesenchance für uns und den gesamten Volleyball Sport – national und international”, meinte Doppler.

Anfang Februar hatten die Stadt Klagenfurt, das Land Kärnten und die Kärnten Werbung einer Klagenfurt-WM aus finanziellen Gründen eine Absage erteilt. ÖVV-Präsident Peter Kleinmann favorisiert ein Projekt “Sport ohne Grenzen” – eine WM in vier Ländern mit dem Finale in Österreich. Sollte diese Idee etwa mit Wien den Zuschlag erhalten, würde es 2017 kein Klagenfurt-Event geben. Andere Bewerber sind Los Angeles, Mexiko und Sotschi.

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(APA)

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