Doppler/Horst haben das EM-Viertelfinale erreicht: Huber/Seidl ausgeschieden

Große Freude am Samstag bei Doppler und Horst.
Große Freude am Samstag bei Doppler und Horst. - © APA
Die Beach-Volleyballer Clemens Doppler/Alexander Horst haben bei der Heim-EM das Viertelfinale erreicht. Die Weltranglisten-Fünften besiegten am Samstag die Russen Konstantin Semenow/Wjatscheslaw Krasilnikow 2:0 (19,19). Alexander/Huber Robin Seidl sind out.


Die Vorjahres-EM-Dritten Doppler/Horst hatten gegen die als Nummer 12 gesetzten Russen im prall gefüllten Stadion am Wörthersee aber hart zu kämpfen. Den Ausschlag gaben einige Asse und Blocks vom groß aufspielenden Ex-Europameister Doppler.

“Wir waren wieder um das Eitzerl besser und haben immer eine Schippe draufgelegt, wenn es knapp geworden ist. Das hat heute super funktioniert”, meinte Doppler.

“Extrem  hitziges Spiel” bei der EM am Samstag

Die Russen hatte das Duo zuletzt auch schon im Spiel um Platz drei des Grand Slams in Yokohama in zwei Sätzen besiegt. “Es war wieder ein extrem hitziges Spiel. Sie sind ein super Team, sie haben schon ein Turnier gewonnen, deshalb sind wir umso glücklicher, dass wir gewonnen haben”, sagte Horst.

Die nun wartenden Italiener gelten als Aufsteiger der Saison, weshalb Doppler von einer 50:50-Chance sprach. “Sie spielen ein spektakuläres Beach-Volleyball. Ich würde nicht sagen, dass wir da als Favorit hineingehen. Aber wenn wir so spielen, wird es schwer für jeden”, so der Oberösterreicher.

Team Huber/Seidl ausgeschieden

Huber/Seidl unterlagen den als Nummer elf gesetzten Polen Piotr Kantor/Bartosz Losiak 0:2 (-14,-19). Die Außenseiter vermochten nicht an ihre Leistung in der Zwischenrunde anzuschließen. “Speziell im zweiten Satz haben wir viele Chancen nicht genutzt. Das wird uns noch einigen Nächte ärgern, wir werden heute sicher nicht gut schlafen”, meine Huber nach der glatten Niederlage gegen die U23-Weltmeister von 2013.

Aufgrund der bisher sehr durchwachsenen Jahres werteten die Lokalmatadore das Heimturnier aber doch als Erfolg. “Mit Platz neun bin ich nach dieser Saison schon sehr zufrieden”, so Seidl optimistisch.

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(APA)

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