Donaustadt: Neubau und Sanierung an Neuer Mittelschule Afritschgasse

Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.
Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch. - © APA
Die Stadt Wien treibt die Modernisierung ihrer Schulen voran. In der Afritschgasse im 22. Bezirk sei “das Zusammenspiel zwischen Neubau und Sanierung besonders gut gelungen”, findet Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.

Die Neue Mittelschule in der Afritschgasse 56 in Wien-Donaustadt darf sich über zehn zusätzliche Klassen samt dazugehörigen Nebenräumen und einen neuen Turnsaal freuen. In den letzten Monaten wurde in Rekordtempo ein dreigeschoßiger Schulzubau in Holzbauweise errichtet, der bereits seit Schulbeginn in Betrieb ist. Der barrierefreie Zubau ist über einen Verbindungsgang an die bestehende Schule angeschlossen.

Zusätzlich zur Erweiterung wird seit 2008 auch das bestehende Schulhaus fit für die Zukunft gemacht. Im Zuge des Schulsanierungspakets wurden bereits alle Klassen und Aufenthaltsräume, die Gangbereiche, die Gebäudehülle sowie die Heizungs- und Elektroanlage der unter Denkmalschutz stehenden Schule saniert. Zusätzlich wurden zwei neue Fluchttreppen errichtet.

Im heurigen Jahr wurden die Aula samt Verwaltungsbereich, der EDV-Saal sowie der Schulwartaufenthaltsraum saniert. Der bestehende Turnsaal inklusive der Garderobe- und Nassräume wurden ebenfalls komplett erneuert und die Außenanlage mit einem neuen Spiel- und Klettergerät ausgestattet.

Weitere Adaptierungen an der Schule geplant

Für die voraussichtlich letzte Bauetappe im Jahr 2016 ist die Sanierung des Haupteingangsbereich samt Vorplatz vorgesehen sowie die Neugestaltung des Schulgarten. Insgesamt investieren die Stadt Wien und der Bezirk rund 8,2 Mio. Euro.

“Durch modernste Schulzubauten, aber auch durch unser umfangreiches Schulsanierungspaket machen wir Wiens Schulen fit für neue pädagogische Herausforderungen”, so Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch. “Das Zusammenspiel zwischen Neubau und Sanierung ist an diesem Standort besonders gut gelungen.”

“Der Zubau ist ein weiterer Schritt der unvermindert fortgeführten Schulbauoffensive im Bezirk”, so Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy. “Eine wichtige und gelungene Investition für unsere Kinder.”

20 Projekte um rund 113 Mio Euro

Bereits 2014 konnte an fünf Schulstandorten in Rekordbauzeit neuer Schulraum geschaffen werden. Weitere neun Projekte in ganz Wien – darunter auch jene in der Brigittenau – sind jetzt im Herbst in Betrieb gegangen.

Umgesetzt wird das Schulerweiterungsprogramm großteils von der WIP, der Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE (Wiener Standortentwicklung GmbH), in enger Abstimmung mit der MA 56 (Wiener Schulen) und der Stadtbaudirektion.

Bis 2016 werden insgesamt 20 Projekte mit 111 Klassen um rund 113 Mio Euro realisiert. “Eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Stadt und unserer Kinder”, so Christian Oxonitsch abschließend.

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