Dompfarrer Toni Faber wird Tierpate für Gazellen im Tiergarten Schönbrunn

Tiergartendirektorin Dagmar Schratter und Dompfarrer Toni Faber vor dem Gazellen-Gehege
Tiergartendirektorin Dagmar Schratter und Dompfarrer Toni Faber vor dem Gazellen-Gehege - © Jutta Kirchner / Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky
Als “Liebe auf den ersten Blick” bezeichnete Dompfarrer Toni Faber die Verbindung zu seinen Patentieren, als er am Mittwoch im Rahmen des großen Patensommerfestes im Tiergarten Schönbrunn die Patenschaft für die Mhorrgazellen übernommen hat. Faber versprach seine “Schutzherrschaft”.

Tiergartendirektorin Dagmar Schratter überreichte ihm nicht nur die Urkunde, sondern erklärte ihm auch die wichtigste Pflicht eines Patens: seine Patentiere regelmäßig zu besuchen. „Erst vor wenigen Tagen ist ein Jungtier zur Welt gekommen und ich freue mich sehr, Pate dieser eleganten und charmanten Gazellen zu sein. Ich werde mit meinen Nichten und Neffen oft vorbeikommen“, sagt Faber.

Tierpatenschaften in Schönbrunn

Fast 400 Tierparten gibt es im Tiergarten Schönbrunn. Die beliebtesten Patentiere sind mit Abstand die Kattas. Die Halbaffen aus Madagaskar haben es auch dem Kabarettduo Herbert Steinböck und Thomas Strobl angetan. Steinböck: „Ich war davor jahrelang Pate eines Bisons. Aber es ist doch weitaus angenehmer, wenn einem ein Katta auf der Schulter sitzt als ein Bison.“ Auch Chris Lohner gehört zur großen Schönbrunner Patenfamilie. Ihr Patentier ist allerdings weit weniger kuschelig. Sie ist Krokodilpatin und kommt jedes Jahr gerne zum Patenfest.

Toni Faber ist einer der neuen Tierpaten

Mit dabei waren auch Mister Hitparade und Erdmännchen-Pate Udo Huber, Gepard-Patin Roxanne Rapp und Katta-Pate Christoph Fälbl. Aber auch weniger bekannte Tierarten freuen sich über Paten. So haben die Zwergagutis, Nagetiere aus Südamerika, Wien heute-Moderator Patrick Budgen als ihren Patenonkel. Patenschaften im Tiergarten Schönbrunn gibt es bereits ab 40 Euro monatlich. Schratter: „Unsere Paten leisten eine sehr wertvolle Unterstützung. Dank ihrer Hilfe können wir viele Projekte im Tiergarten realisieren.“

 

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