Diskussion um neue Asyl-Unterkünfte in Wien-Neubau: FPÖ dagegen

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Die FPÖ spricht sich gegen die geplanten Asyl-Unterkünfte im Bezirk Neubau aus.
Die FPÖ spricht sich gegen die geplanten Asyl-Unterkünfte im Bezirk Neubau aus. - © APA (Sujet)
Derzeit stehen auf Initiative von Neubaus Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger (Grüne) weitere Asyl-Unterkünfte im Bezirk zur Debatte. Die FPÖ hält von diesem Vorstoß nichts, der bereits bestehende Ausländeranteil von 25 Prozent in Neubau würde in Kombination mit neuen Unterkünften die Bevölkerung überfordern.

Das meinte nun die blaue Bundesrätin und Bezirksparteiobfrau Monika Mühlwerth am Montag. Sie forderte eine Befragung der Bezirksbewohner. Blimlinger neige nämlich dazu, “sehr diktatorisch vorzugehen”.

FPÖ gegen neue Asylquartiere in Neubau

Der Bezirkschef hatte kürzlich angeregt, darüber nachzudenken, ob das leer stehende “Kurier”-Gebäude und das Alte Finanzamt in der Seidengasse für Asylwerber geöffnet werden sollen. Auch das Sophienspital in der Apollogasse brachte er ins Spiel. Dessen Absiedelung wird aber erst planmäßig mit Ende 2016 abgeschlossen sein. Der Fonds Soziales Wien hatte angekündigt, alle drei Vorschläge prüfen zu wollen.

(APA/Red)

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