Digital Sightseeing: Per Mausklick in die Wiener Staatsoper

Die imposante Wiener Staatsoper von außen.
Die imposante Wiener Staatsoper von außen. - © APA/Robert Jäger
Mit dem Programm “Performing Arts” bietet Google die Möglichkeit, Sehenswürdigkeiten wie die Staatsoper in Wien online vor dem Bildschirm zu erkunden. Dazu gibt es interaktive Geschichten, Bildergalerien und 360-Grad-Videos.

Einen Rundgang durch die Wiener Staatsoper machen, ohne einen Fuß in das Haus am Ring zu setzen? Dies ist ab sofort möglich. Google bietet mit dem Projekt “Performing Arts” Einblicke in renommierte Institutionen weltweit. Dabei können interaktive Geschichten abgerufen oder Bildgalerien studiert werden, gibt es Backstage-Eindrücke und 360-Grad-Videos – zum Teil “ultra-hoch auflösend”.

Die Staatsoper ist eines von 60 Häusern aus dem Bereich der darstellenden Kunst in 20 Ländern, die auf einer Webseite virtuell besichtigt werden können. So kann man sich durch die Eingangshalle klicken oder online durch Orchestergraben und Logen schreiten. Ermöglicht wird das durch die bekannte Street-View-Technologie des US-Unternehmens. Als Highlight wird in einer Presseaussendung der Teesalon angeführt: Dessen Decke wird als ultra-hoch auflösendes Gigapixel-Foto abgebildet, womit man auch die feinsten Details des Gemäldes “Die Musik auf Adlerschwingen” von Karl Madjera erkennen könne.

Direktor Meyer zeigt sich begeistert

Staatsopern-Direktor Dominique Meyer begrüßte die Initiative von Google, “wichtige Kunst- und Kulturinstitutionen der Welt vereint online zugänglich zu machen und diesen eine bedeutende digitale Plattform zu bieten”. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Möglichkeit, “architektonische Details in hervorragender Auflösung betrachten zu können, die man selbst vor Ort so nicht sehen könnte”. Neben der Staatsoper wird dies auch der Opera National de Paris, der Royal Shakespeare Company in Großbritannien oder der Carnegie Hall in den USA zuteil.

Bis dato hat das Google Cultural Institute, das für das Projekt verantwortlich zeichnet, mehr als 800 Partner in über 60 Ländern gewinnen können. Insgesamt bietet die Plattform damit bereits mehr als 170.000 Kunstwerke und rund sechs Millionen Fotos, Videos, Manuskripte und andere Dokumente aus Kunst, Kultur und Geschichte. Das damit zusammenhängende “Art Project” hat seit Sommer etwa auch digitalisierte Ansichten des Oberen und Unteren Belvedere sowie des Winterpalais in der Himmelpfortgasse im 1. Bezirk im Programm.

(APA, Red.)

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