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Die Versicherung um Leben und Tod

©Pixabay.com
Versichern kann man sich gegen alles – fast alles. Denn eine Versicherung gegen den eigenen Tod gibt es nicht. Die Chance, nicht zu sterben, liegt im statistischen Null-Bereich. Deshalb suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, ihren sicheren Tod wenigstens finanziell „abzufangen“. Das Instrument dafür heißt „Lebensversicherung“.

Wie sagt der Volksmund so schön? „Nix ist fix, außer der Tod.“ Und Recht hat er, der Volksmund. Auf Österreich runtergebrochen heißt das: 83.000 Menschen sind im vergangenen Jahr in Österreich verstorben. Die meisten von ihnen war alt, aber einen guten Teil der Verstorbenen traf es doch vor der Zeit. So ein früher Tod ist vor allem für die Hinterbliebenen besonders tragisch. Gut, wenn dem Schmerz über den Verlust des geliebten Menschen wenigstens eine gesicherte Existenz gegenübersteht. Hat der Verstorbene nämlich eine Ablebensversicherung abgeschlossen, dann bekommen die Hinterbliebenen zumindest eine vertraglich fixierte Geldleistung. Bei einer Erlebensversicherung gibt es Geld nach einer vereinbarten Laufzeit. Oft werden beide Möglichkeiten auch kombinier angeboten.

Emotional bringt die Lebensversicherung die Gewissheit, dass die lieben Hinterbliebenen zumindest finanziell abgepolstert sind. Was bringt eine Lebensversicherung darüber hinaus? Finanziell ist die Prämienzahlung in eine Lebensversicherung steuerlich begrenzt absetzbar, wenn die Auszahlung in Form von Rentenzahlungen vorgesehen ist.

Und was sind die Nachteile? Ganz einfach: man muss die Prämien bezahlen. Darum sollte man auch keine utopischen Prämienhöhen vereinbaren. Sie können im Krisenfall (Arbeitslosigkeit, Krankheit…) nicht mehr zu stemmen sein.

Oft schließt man auch eine Lebensversicherung zur Besicherung eines Kredits ab. Hier muss man wissen, dass im überraschenden Todesfall zuerst der ausstehende Kreditsumme abgedeckt wird,also die Bank vorrangig bedient wird. Übrigens: Die Zeiten üppiger Prämien sind vorbei. Als Anlageform hat die Lebensversicherung ausgedient.

Wie man es auch dreht und wendet: Versicherungen gegen den Tod gibt es nicht. Aber Versicherungen gegen die Auswirkungen des Todes, die gibt es – todsicher.

Text: Gerd Millmann

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