Die Stimmen zum Spiel WAC gegen SK Rapid Wien

Die Meinungen zum Spiel WAC gegen SK Rapid Wien.
Die Meinungen zum Spiel WAC gegen SK Rapid Wien. - © APA
Derzeit ist bei den Hüteldorfern der Wurm drin. Am Sonntag verlor der SK Rapid Wien mit 1:2 gegen den Tabellenletzten WAC. Das sind die Stimmen zum Spiel.

Rapid Wien kommt nicht auf Touren. Ausgerechnet vor der so wichtigen Woche mit dem Europa-League-Heimspiel am Donnerstag gegen Viktoria Pilsen und dem Derby am Sonntag gegen die Austria boten die Hütteldorfer ihre bisher schwächste Saisonleistung. Beim bisherigen Schlusslicht WAC setzte es am Sonntag mit 1:2 die vierte Niederlage in den vergangenen sechs Ligaspielen – und das völlig verdient.

Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer): “Es war ein verdienter Sieg. Ich will niemanden herausheben, jeder hat seinen Teil beitragen. Endlich ist die Leistung auch belohnt worden – und das gegen Rapid. Ein Sieg gegen Rapid bringt mehr Reputation als gegen andere Mannschaften, aber ein Sieg gegen Grödig bringt genauso drei Punkte. Es hat sich in den letzten Spielen schon abgezeichnet. Da sind wir an der Abschlussschwäche gescheitert, nicht am Spielerischen. Heute sind die Tore zu sehr wichtigen Zeitpunkten gefallen. Aber wir haben auch nicht nachgelassen.”

Issiaka Ouedraogo (WAC-Torschütze): “Das ist ein Wahnsinn. Wir sind sehr, sehr glücklich, daheim endlich drei Punkte geholt zu haben. Wir haben uns heute belohnt, das ist ein Befreiungsschlag für uns.”

Joachim Standfest (WAC-Außenverteidiger): “Ich bin sehr froh, dass wir das Spiel so drübergebracht haben. Wir haben Rapid bis auf die ersten zehn Minuten klar im Griff gehabt. Gott sei Dank haben wir wirklich auch einmal eine gute Leistung in ein Ergebnis ummünzen können. Aber es ist halt nur ein Schritt aus dem Keller.”

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): “Der WAC hat verdient gewonnen, er war die bessere Mannschaft. Der Sieg geht vollkommen in Ordnung. Ich bin sehr enttäuscht über die schlechteste Saisonleistung meiner Mannschaft. Der Ausfall von Petsos war ein schwerer Schlag. Bis dahin haben wir absolute Kontrolle über das Spiel gehabt. Danach haben wir komplett die Balance verloren, das darf einfach nicht passieren. Wir waren zu wenig giftig in den Zweikämpfen. Es hat auch die Dynamik gefehlt, das ist sehr enttäuschend. In erster Linie liegt es an der Einstellung zu diesem Spiel. Wir wussten, dass der Gegner robust in den Zweikämpfen ist. Diesen sogenannten Kampf haben wir nicht angenommen.”

Florian Kainz (Rapid-Flügelspieler): “Wir sind in den ersten 15 Minuten ganz gut reingekommen, dann sind wir aber aus der Balance gekommen. Der WAC war in der ersten Hälfte sehr präsent, sehr gut. Sie haben immer die zweiten Bälle gehabt und haben uns das Leben schwer gemacht. Natürlich ist es schwer zu spielen, wenn sich der WAC mit der Führung hinten hineinstellt und auf Konter spielt. Aber es war von uns zu wenig.”

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