Die Stimmen zum Spiel: SV Ried gegen FK Austria Wien

Die Meinungen zum Spiel SV Ried gegen FK Austria Wien.
Die Meinungen zum Spiel SV Ried gegen FK Austria Wien. - © APA
Das Spitzenspiel der Runde zwischen SV Ried und FK Austria Wien endete in einem Torfestival, wobei sich der violette Tabellenführer mit 2:4 geschlagen geben musste. Das sind die Stimmen zum Spiel.

Die SV Ried gab am Sonntag dank eines 4:2-Erfolgs gegen die Austria die Rote Laterne wieder an den WAC zurück und stürzte die Wiener von Platz eins. “Eine Erklärung für den heutigen Sieg ist der Sieg der Vorwoche” meinte Ried-Trainer Paul Gludovatz.

Aufgrund der Siege von Ried und WAC (4:0 beim Debüt von Trainer Heimo Pfeifenberger gegen Admira) sind die Clubs im Kampf um den Klassenerhalt auf fünf Punkte zusammen gerückt. Grödig (20) und Altach (19) sind schon fast in Reichweite von Ried (16) und dem WAC (15).

Vorsprung der Wiener Austria schrumpfte

An der Spitze hat die Austria mit nur zwei Punkten aus den vergangenen drei Runden einen Drei-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Salzburg eingebüßt, Stadtrivale Rapid hat den Rückstand von fünf auf einen Zähler reduziert. In der letzten Runde vor Halbzeit steigt daher am Dienstag und Mittwoch ein Dreikampf um den Herbstmeistertitel. Ein Ziel, das Austria-Coach Thorsten Fink durchaus anstrebt, weshalb die Punkteverluste ärgern. “Wir wären schon gerne am Mittwoch Herbstmeister. Es ist ein bisschen bitter, weil auch Salzburg Punkte verloren hat”, meinte Fink.

Dennoch zog er eine durchaus zufriedene Zwischenbilanz des heurigen Herbstes. Immerhin haben die Violetten neun Punkte mehr auf dem Konto als zur gleichen Zeit der enttäuschenden vergangenen Saison. “Der Herbst war sehr positiv, das hat man nicht so erwartet. Die Mannschaft zeigt Teamwork, setzt das System um, im ganzen Verein zieht jeder mit. Sturm ist der direkte Konkurrent um Platz drei, wir haben nie gesagt, dass wir um den Titel mitspielen wollen”, erklärte daher Fink.

Den Grund für die Niederlage in Ried hat der Deutsche jedenfalls schnell gefunden. “Das Spiel ist einfach zu analysieren: Der Gegner hat uns ausgekontert, dabei haben wir uns schlecht verhalten. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, Ried schon. Wir wären gerne schon am Mittwoch Herbstmeister geworden. Es ist ein bisschen bitter, weil auch Salzburg Punkte verloren hat.”, meinte Fink.

SV Ried freut sich über zusätzliche Punkte

Für Ried sind die zwei Spiele seit der Länderspielpause dagegen perfekt gelaufen. Mit dem 1:0-Erfolg gegen Grödig am vergangenen Wochenende haben die Innviertler ihre Serie von sechs Spielen ohne Sieg beendet und sich Selbstvertrauen und Lockerheit geholt. “Das hat befreit, man hat das im Training gesehen, dass viele Spielzüge gelungen sind und das Training wieder Freude macht”, stellte Trainer Gludovatz fest. “Wenn das Spiel 5:5 ausgeht, ist es für das Publikum auch in Ordnung, aber wir nehmen die zwei zusätzlichen Punkte gerne mit. Die Austria hat uns mit Tempofußball zu Fehlern gezwungen, dann hat sich ein interessantes Spiel entwickelt. Wir waren letztendlich glücklich, schade aber, dass wir nicht das fünfte Tor gemacht haben.”

Ganz ähnlich begründete Torhüter Thomas Gebauer den Erfolg. “Die Leistung liegt vor allem am Selbstvertrauen. Heute war wichtig, dass wir mutig sind und glauben, dass wir auch gegen Tabellenführer gewinnen können”, erklärte er. Auch von Rückschlägen ließen sich die Rieder daher nicht stoppen, steckten zweimal einen Ausgleichstreffer weg und kamen durch einen Elfmeter von Dieter Elsneg (32.) und dem zweiten Treffer von Thomas Murg (54.) doch noch zum Sieg. “Es war eine unsere besten Leistungen, wir haben die Tore sehr gut herausgespielt und unter Druck einen tollen Sieg geschafft”, freute sich Elsneg.

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