Die Stimmen zum Spiel Sturm Graz gegen Austria Wien

Die Stimmen zum Spiel Austria Wien gegen Sturm Graz nach 3:1-Sieg der Grazer.
Die Stimmen zum Spiel Austria Wien gegen Sturm Graz nach 3:1-Sieg der Grazer. - © APA/EXPA/THOMAS HAUMER
Am Sonntag ging die Austria in Graz mit einer 3:1-Niederlage vor dem wichtigen Play-off-Hinspiel in der Europa League-Qualifikation unter. Das sind die Stimmen zum Spiel.

Mit Deni Alar hat ausgerechnet ein Ex-Rapidler die Austria am Sonntag beim 3:1-Sieg von Sturm Graz vor dem so wichtigen Play-off-Hinspiel in der Europa-League-Qualifikation am Donnerstag gegen Rosenborg Trondheim endgültig in die Krise geschossen. Während die Wiener so einen passablen in einen misslungenen Auftakt verwandelten, keimt bei Sturm erstmals seit langem wieder Euphorie auf.

“Wir spielen einen super Fußball” jubelte Doppeltorschütze Alar nach dem Spiel, der die Lorbeeren jedoch nicht für sich alleine pachten wollte. “Wir haben als Mannschaft gut gespielt und bis zur letzten Minute gekämpft”, strich er die Leistung des gesamten Teams hervor. Seine Kollegen waren wiederum voll des Lobes für den 26-Jährigen. “Deni hat einfach den Torriecher”, befand Kapitän Christian Schulz.

Die Meinungen zum Spiel Sturm Graz gegen Austria Wien

Franco Foda (Sturm-Trainer): “Es war ein sehr gutes Spiel von meiner Mannschaft. Es war eine sehr gute Stimmung von Anfang. Wir wollten kompakt stehen, im Umschaltspiel waren wir perfekt heute. Aufgrund der Chancen haben wir nicht unverdient gewonnen. Deni (Alar, Doppeltorschütze; Anm.) hat eine unwahrscheinlich gute Antizipation. Er braucht nicht viele Torchancen, um Tore zu erzielen. Das hat er heute wieder gezeigt. Wir benötigen immer noch Zeit. Es gibt immer auch Phasen wo ich nicht ganz zufrieden bin. Am Schluss, du führst 3:0, da waren wir zu passiv. Das darf nicht passieren.”

Thorsten Fink (Austria-Trainer): “Sicherlich ist das frustrierend. Wir hatten eine Woche Zeit uns vorzubereiten, das hat man heute nicht gesehen. Viele Spieler sind meiner Meinung nach außer Form, vielleicht sind zwei oder drei in Normalform. Das beginnt beim Spielaufbau. Die Defensivarbeit bei Kontern ist nicht gut. Es passt zur Zeit vorne und hinten nicht. Wir müssen uns schnell aufrichten, die Saison geht noch lang, wir müssen viel verbessern, haben viel zu tun.”

(APA/Red)

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