Die Stimmen zum Spiel: 320 Wiener Derby zwischen Austria und Rapid

Das war das 320. Wiener Derby - Die Meinungen zum Spiel.
Das war das 320. Wiener Derby - Die Meinungen zum Spiel. - © sport-pictures.org/Thomas Haumer
Am Sonntag startete die Frühjarssaison für die beiden Wiener Großklubs mit einem Wiener Derby. Austria und Rapid teilten sich die Punkte, nach dem Ausgleich in der letzten Spielminute. Das sind die Stimmen zum Spiel.

Das Wiener Derby hatte am Sonntag so ziemlich alles zu bieten, was man von einem Match zwischen den beiden rivalisierenden Großklubs erwarten darf. Rapid Wien ging in der 55. Minute durch Girgo Kvilitaia in Führung, doch die Rapidler hatten nicht lange Grund zur Freude: In der 66. Minute wurde Joelinton nach einer Gelb-Roten-Karte ausgeschlossen. In der 94. Minute schaffte Austrias Abwehrchef Lukas Rotpuller allerdings den Ausgleich. Somit endete das 320. Wiener Derby mit einem Remis und einer Punkteteilung. Abseits des Rasens kam es zu unschönen Szenen zwischen den Fans, außerdem wurden zahlreiche Böller im Ernst Happel Stadion gezündet.

Die Meinungen zum Spiel Austria Wien gegen Rapid Wien

Thorsten Fink (Trainer Austria): “Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei Riesenchancen, die hätten wir nutzen müssen. Im Endeffekt war das Unentschieden in Ordnung. In den letzten Minuten sind wir Risiko gegangen, haben es mit der Brechstange versucht. Wir haben das Minimalziel erreicht, Rapid auf Abstand gehalten. Wir sind nach dem Spiel auch zufrieden mit einem Punkt. Wir können sicher besser Fußball spielen.”

Lukas Rotpuller (Torschütze Austria): “Wir wollten unbedingt noch den einen Punkt mitnehmen, das hat man am Ende gesehen. Man kann damit halbwegs zufrieden sein. Wir müssen vor den kommenden Spielen jetzt einmal schauen, was wir besser machen können.”

Damir Canadi (Trainer Rapid): “In der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften sehr gut organisiert, hatten je zwei hochkarätige Situationen. Wir sind dann durch ein wunderschönes Tor in Führung gegangen, hatten danach den Matchball durch Joelinton, wo er zu lange am Ball ist. Nach Gelb-Rot haben wir sehr viel investieren müssen. Ich finde, es wurde dann sehr lange nachgespielt, drei Minuten hätten aus unserer Sicht gereicht. Wir haben spielerisch mehr drauf, aber das kommt mit Erfolgen und Selbstvertrauen.”

Stefan Schwab (Kapitän Rapid): “Wir haben die drei Punkte schon in den Händen gehabt, es tut weh, das hätte uns in der Tabelle sehr geholfen. Die Rote Karte und das Gegentor am Ende – zwei Dummheiten haben uns um den Sieg gebracht.”

(APA/Red)

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