Die neue Haustür verspricht gemütliches Wohnen

Die neue Haustür verspricht gemütliches Wohnen
© pixabay.com/neshom
Bei der Sanierung von Gebäuden wird oft eine Schwachstelle übersehen: Die Haustür. Dabei muss eine moderne Haustür hohen Anforderungen gerecht werden.

Bei der Eingangstür ist es ein bisschen wie bei der Partnerwahl: Der erste Eindruck zählt. Noch bevor man das Haus betritt weiß man, ob man sich darin zuhause fühlen wird oder nicht. Ist uns der Zugang freundlich gesinnt oder nicht. An die Haustür von heute werden zahlreiche Anforderungen gestellt. Teilweise sehr widersprüchliche Anforderungen. So muss sie uns einerseits zum Beispiel vor Nässe, Kälte und unerbetenen Gästen beschützen und stark wie ein Bär sein, andererseits darf sie den Gesamteindruck des Hauses nicht zerstören und muss sich dezent im Hintergrund halten. Stabilität, Sicherheit und Wärmedämmung zählen zu den wichtigsten Eigenschaften der Haustür. Design spielt aber ebenso eine wichtige Rolle. In den letzten Jahren haben sich zwei Modetrends herauskristallisiert. Einerseits bleibt der klassische Look mit sichtbaren Rahmen beliebt. Den Zahn der Zeit trifft aber das rahmenlose System. Modern ist aktuell flächenbündig fugenloses Türblattdesign. Kaum eine andere Tür erzielt derzeit bessere Wärmedämmungswerte und schallschützende Werte als die flächenbündige Verbundwerkstofftür. Aber auch die klassischen Bauweisen müssen sich nicht verstecken. Mit neuer Technologie in klassischem Gewand erzielt auch die traditionelle Rahmenbauweise hervorragende Dämmungswerte.

Kontrollierter Zugang

Der herkömmliche Schlüssel wird bei High-Tech-Türen immer nebensächlicher. In den neuesten Modellen ist ein Motorschloss integriert. Ähnlich wie das ferngesteuerte Öffnen und Absperren des Wagens lässt sich auch die Haustür per Fernbedienung wie von Geisterhand öffnen – etwa über Smartphone-App und Fingerscan-Technik. Das ist besonders für Personen mit Handicap eine komfortable Lösung. Barrierefreiheit erkennt man an den neuen Hauszugängen aber auch an der barrierefreien Schwelle. Gleichzeitig sind die Zugänge immer besser gesichert. Sie schützen vor Gefahren wie Feuer und Einbruch. Manche Türmodelle bieten bis zu fünffach-Verriegelungen. Ein Aushebeln oder Auseinanderdrücken von Stock und Flügel ist kaum möglich.

Nebenrolle

Die Anforderungen an Innentüren sind andere. Sie sollten nicht nur als bauliche Notwendigkeit gesehen werden, sondern als eigenständige Gestaltungselemente betrachtet werden, mit denen man die Kreativität unterstreicht.

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