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Die Mauer muss weg

©Gebrüder Moped
Gastbeitrag der Gebrüder Moped: Das Österreichische Fußballnationalteam überraschte am Dienstag in Klagenfurt beim vorletzten Testspiel vor der EM gegen Malta mit einigen taktischen Raffinessen, die wir dem schweizerischen Teamchef Koller gar nicht zugetraut hätten.

Fußball wie vor der Wende

In der Abwehr setzte das Team in der ersten Halbzeit etwa auf einen altmodischen “Libero”, wie manche ihn noch aus dem letzten Jahrtausend vor der “Wende” in Erinnerung haben. Dass die Position noch dazu souverän von Tormann Lindner eingenommen wurde, verblüffte gleich noch mehr, und das machte den Wiener Aleksandar Dragović zu einem passablen Vorstopper.

Dafür wiederum verzichtete Kollers Kompanie in der 87. Minute zur Gänze auf einen Goalie, sodass David Alaba staubtrocken einnetzen konnte. Ins eigene Tor, das an sich der Vorarlberger Ramazan Özcan hüten wollte. Das Kärntner Publikum zeigte Größe: Der Wiener(!) Alaba wurde nicht ausgepfiffen. Freilich auch deswegen, weil zuvor schon der Schalker Alessandro Schöpf und der nächste Wiener, Arnautović, die Partie entschieden hatten.

Ein Spross am Wörthersee

Trotzdem wollte Alaba seinen Schnitzer wieder gutmachen, als der Schiri knapp vor Spielende an der gegnerischen Strafraumgrenze auf direkten Freistoß für Österreich entschied. Der Wiener Spross legte sich den Ball auf, obwohl auch der einheimische Kärntner Zlatko Junuzović als Freistoßspezialist parat gestanden wäre. Und was machen die Gäste aus Malta? Stellen eine Mauer auf. Jetzt hätten sie unserem David nach seinem Patzer ruhig die Mauer machen können, statt ihm eine aufzustellen. In die hat Österreichs Ballesterliebling dann nämlich voll hineingeschossen, statt sich mit einem Tor zu rehabilitieren.

Auswärtsfahrt mit Heimsieg

Wir Wiener fuhren trotzdem mit einem Heimsieg von einer Auswärtsfahrt retour. Mit der Bahn. Durch schwarze Tunnel, vorbei an grünen Feldern, dazwischen viele rote Mohnblüten und ein paar Einsprengsel von blauen Kornblumen. Die Mauer muss weg. Überall.

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