Die Josefstadt will mehr Bürgerbeteiligung

Veronika Mickel, BV in der Josefstadt
Veronika Mickel, BV in der Josefstadt - © privat
Veronika Mickel, Bezirksvorsteherin im 8. Bezirk, will die Bürger mehr einbinden. Mickel ortet einen positiven Einfluss auf Entscheidungen, wenn die Bürger mitentscheiden.

Ein Bürgerbeteiligungsverfahren ist beispielsweise rund um die Lange Gasse im Gange. Der Durchzugsverkehr belaste die Anrainer zunehmend, eine Einbahnumdrehung könne zur Verkehrsberuhigung beitragen. Für ein neues Bezirkszentrum in der Albertgasse, eine Verbreitung des Gehsteigs und Baumpflanzungen seien bereits 200.00 Euro budgetiert. Nach einem etwa zwei Jahre dauernden Bürgerbeteiligungsverfahren soll 2012 unter anderem der Schulvorplatz der Volksschule in der Zeltgasse erweitert werden. Dieses Vorhaben stehe nun jedoch im Widerspruch mit den Plänen der zuständigen Stadträtin, einen Radweg durch die Pfeil- und Zeltgasse zu schaffen, wie Mickel betonte. Laut der Bezirksvorsteherin würde der Radverkehr in der Pfeilgasse bereits gut funktionieren.

Anrainerparken in der Josefstadt

Heuer startet im 8. Bezirk außerdem die einjährige Pilotphase des “Anrainerparkens”. Als erster Bezirk will man in einem Testgebiet rund zehn Prozent der Parkplätze für Josefstädter mit Parkpickerl reservieren und mit entsprechenden Verkehrsschildern ausstatten. Weitere Programmpunkte stehen im Zeichen des Klimaschutzes. Im letzten Jahr wurde der erste Klimaschutzpreis der Josefstadt vergeben. Auf Anregung des Siegerprojektes wird nun das Amtshaus auf Ökostrom umgestellt und dessen Fassade begrünt. Zudem werden fünf neue Carsharing-Plätze in der Josefstadt eingerichtet.

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen