Die gefährlichsten Verbrecher in Österreich: Zwei kommen aus Vorarlberg!

Von Jennifer Roth
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Seit jeher versuchen Straftäter sich ihrer Bestrafung zu entziehen.
Seit jeher versuchen Straftäter sich ihrer Bestrafung zu entziehen. - © pixabay.com
Untergetaucht: Diese Männer gehören hinter Gitter, doch sie befinden sich noch immer auf freiem Fuß. Diese acht Straftäter – darunter sind zwei aus Vorarlberg – konnten sich bis jetzt einem Urteil durch die Justiz entziehen.

1. Der verschwundene Häftling Tibor Foco

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Tibor Foco, 1956 in Linz geboren, soll 1986 eine Prostituierte ermordet haben. Er wurde ein Jahr später rechtskräfitg zu lebenslanger Haft verurteilt, schaffte es aber 1995 bei einem Studienausgang in der Linzer Universität zu fliehen. Die Chronologie seiner Flucht liest sich wie das Drehbuch einer Folge Columbo. Foco baute sich über die Jahre ein Netzwerk von Fluchthelfern, darunter auch viele Frauen, denen er die Verlobung versprochen hatte, auf. Die Helfer mieteten eine Garage in der Nähe des Juridicums und kauften ein Motorrad, mit dem ihm schlussendlich die Flucht gelang. Bis heute gilt Foco als flüchtig.

2. Messerstecher aus dem Kosovo

 

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Der 1984 im Kosovo geborene Hime Lufaj wurde 2009 von einer Polizeistreife angehalten. Der Messerstecher wurde aber schon per Haftbefehl gesucht, er hatte nämlich 2006 einen Raubüberfall in Wien begangen. Deshalb flüchtete er zu Fuß vor der Wiener Polizei – einer der Beamten verfolgte ihn und wurde darauf vom Flüchtigen mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Im Moment soll er sich wieder im Kosovo aufhalten.

3. Vorarlbergs Postkartenräuber

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Der Postkartenräuber: An krimineller Energie kaum zu übertreffen, führt der Mann die Vorarlberger Polizei seit acht Jahren an der Nase herum. Er ist sogar so dreist, dass er an die Exekutive und Medien Postkarten geschickt hat. Manche glauben an seiner erfolgreichen Flucht von elf (!) Raubüberfällen die Unfähigkeit der Vorarlberger Polizei zu erkennen. Wir lehnen diese Meinung ab, fragen uns aber: Wie macht der Mann das nur?

 

4. Ein grausamer Mord in Hohenems

 

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Dieser unbekannte Mann soll gemeinsam mit einer Frau, am 12. Juli 1999 einen 34-jährigen Türken mit acht Schüssen aus einer Pistole, Kaliber 9 mm, kaltblütig getötet haben. Der Mord ereignete sich auf einem Parkplatz an der Bundesstraße zwischen Hohenems und Lustenau. Trotz seinem markanten Aussehen, siehe Kinn oder Bart, konnten die Behörden den Mann bis zum heutigen Tag nicht festnehmen.

5. Der Eisenstangenmord

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Dieser Mann soll die 20-jährige Austauschstudentin Lucile K. 2014 mit einer schweren Eisenstange an der Innpromenade in Kufstein erschlagen haben. Kurz vor Mitternacht sahen Passanten einen Verdächtigen am Ufer, der versuchte seine Kleidung zu reinigen. Bis heute gab es keinen Hinweis der zu ihm führte, er ist immer noch auf freiem Fuß.

6. Das Banküberfall-Duo

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Zwei bislang unbekannte Männer raubten 2014 eine Bank in Salzburg aus. Mit den englischen Worten “lay down” und vorgehaltener Pistole, zwangen sie Mitarbeiter und Kunden, sich auf den Boden zu legen und erbeuteten so einen hohen Geldbetrag.

7. Der Pechvogel – Ein gescheiterter Bankraub

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Dieser Möchtegern-Bankräuber, der versuchte eine Bank in Oberösterreich auszauben, hat wohl nicht mit der Vehemenz gerechnet, mit der die Bankangestellte um Hilfe schrie. Von der lautstarken Frau verschreckt, ergriff der Täter die Flucht, ohne einen Cent mehr in der Tasche zu haben. Hat der Arme sonst nicht viel erreicht mit seiner Aktion, so ist er jetzt wenigstens einer der meistgesuchten Männer Österreichs – ein fragwürdiger Erfolg.

8. Das Uhrenliebhaber-Trio

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Dieser Räuber ist einer von der gewalttätigen Sorte. Im Jahr 2000 ging er in ein Grazer Juweliergeschäft und schlug die Verkäuferin ohne Vorwarnung nieder. Der Mann hatte zwei Komplizen, einer nahm die Beute mit, der andere stand vor dem Geschäft Schmiere. Das Trio erbeutete Uhren im Wert von 800.000 Euro.

(Red.)

Die Überfälle des Postkartenräubers in Vorarlberg

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