Die Bundesliga-Saison in Zahlen: Assists, Elfer und Ausschlüsse

Das hatte die heurige Bundesliga-Saison zu bieten.
Das hatte die heurige Bundesliga-Saison zu bieten. - © APA
Die Bundesliga-Saison ging am vergangenen Sonntag zu Ende. Zeit, einen Blick zurück zu werfen.

ASSISTS:

Der Assist-König der Saison hieße Florian Kainz. Dem Rapidler gelangen gleich 18 Torvorlagen, darunter drei am Schlusstag.

Die weitere Reihung:

9 Steffe Hofmann (Rapid), Soriano (Salzburg)
8 Grünwald (Austria), Elsneg (Ried)
7 Berisha (Salzburg), Gorgon (Austria), Ulmer (Salzburg), Onisiwo (Mattersburg/allein im Herbst)
6 Avdijaj (Sturm), Jano (Mattersburg), Keita (Salzburg), Schobesberger (Rapid)

ELFMETER:

Von 33 verhängten Strafstößen wurden 28 verwandelt und fünf pariert. Elfer-“Killer” waren Lukse (Altach) gegen R. Wallner (Grödig) und gegen Pink (Mattersburg), Kuster (Mattersburg) gegen Möstl (Ried) und St. Hofmann (Rapid) sowie Esser (Sturm) gegen Gorgon. Der Austrianer verwandelte jedoch alle acht Penaltys (einen im Nachschuss gegen Novota/Rapid), zu denen er noch angetreten war.

Soriano schaffte 4 aus 4 und hat damit 17 von insgesamt 21 in der Bundesliga verwertet, Hofmann 31 von insgesamt 37.

Die Austria erhielt mit neun die meisten Elfer zugesprochen und verwertete acht , jeweils nur einen durften Sturm und der WAC (je 1/1) schießen. Weiters: Salzburg 4/4, Admira 4/4, Grödig 5/4, Ried 3/2, Altach 2/2, Rapid und Mattersburg je 2/1, 2/1

Gleich neun Elfmeter wurden gegen Mattersburg verhängt und sieben davon auch verwandelt. Ferner: Rapid 5/5, Austria und WAC je 4/4, Altach 4/2, Grödig 2/2, Sturm 2/1, Salzburg, Admira und Ried je 1/1.

AUSSCHLÜSSE:

Insgesamt 16 Rote Karten wurden gezückt: Der WAC und Mattersburg waren davon je viermal betroffen die Austria und Grödig je zweimal. Je einmal erwischte es Rapid, Altach, Sturm und Ried. Salzburg und Admira kamen ungeschoren davon.

Bei den Gelb-Roten Karten (18) waren die Admira, Sturm und der WAC mit je drei Spitzenreiter, Grödig, Mattersburg und Ried folgten mit je zwei, Salzburg, die Austria, und Altach mit je einer. Gegen Rapid gab es keine einzige Gelb-Rote Karte.

TABELLENFÜHRUNG:

Gleich vier Mannschaften durften sich zumindest einmal der Tabellenführung erfreuen: Rapid lag von der 1. – 11. Runde (nach Runde zwei ex aequo mit der Austria und mit Ausnahme der achten) sowie nach der 25. Runde voran. Die Austria von der 14. bis 16. Plus 18. und 19. (also einschließlich Halbzeittitel), die Admira nach der 8. Runde.

Den Rest hielt Salzburg Platz eins: 12., 13. 17. 20. (Winterkönig) und dann mit Ausnahme der 25. Bis zum Schluss. Nach der 33. Runde praktisch Meister (neun Punkte plus auf Rapid und die um 16 Treffer bessere Tordifferenz), waren es die Bullen dann offiziell nach der 34. Runde.

TABELLENSCHLUSSLICHT:

Auch vier Mannschaften: Ried (1., 4.-7., 12. 13. 15. 19.), Altach (2.3.6.), der WAC (8.-11., 14.,16.-18., 20. (Winterpause), bis 23.). Ab der 24. Runde übernahm Grödig und gab bis zum Schluss die rote Laterne nicht mehr ab. Nach der 35. Runde standen die Salzburger endgültig als Absteiger fest.

TRAINERWECHSEL:

Drei der zehn Klubs tauschten während der Saison ihre Trainer aus. Beim Meister Salzburg begann Peter Zeidler und wurde vor der Winterpause interimistisch für zwei Spiele durch Thomas Letsch (beide GER) ersetzt. Am 28. Dezember wurde dann der Spanier Oscar Garcia verpflichtet.

Bei der SV Ried kam Paul Gludovatz am 16. August für den Isländer Helgi Kolvidsson, dessen Elf in den ersten fünf Runden nur einen Punkt erkämpft hatte. Gludovatz erklärte allerdings beim letzten Meisterschaftsspiel seinen Rücktritt.

Beim WAC ersetzte Heimo Pfeifenberger am 25. November Dietmar Kühbauer, der seit 2. September 2013 mit den Wolfsbergern die Ränge 7 (2013/14) und fünf (2014/15) erreicht hatte, aber zum Zeitpunkt seiner Ablöse nach 16 Runden mit seiner Mannschaft auf dem 10. Rang (12 Punkte) lag.

ERGEBNISSE:

Das 1:0 bzw. 0:1 war mit 31 Mal das häufigste Resultat der Saison. Dann folgten das 2:1 (30 mal), das 2:0 (27) und das 1:1 (23). Null-Nummern gab es 12.

Für die höchsten Siege sorgten die Austria (9:0 in Mattersburg und 5:0 in Ried), Salzburg (8:0 gegen die Admira) und Rapid (6:1 in Mattersburg).

EISERNE:

In allen 36 Runden waren nur zwei Mann im Einsatz. Sturm-Torhüter Michael Esser (voll) und Rapids Mittelfeldakteur Stefan Schwab, der sechsmal aus- und zweimal eingewechselt wurde.

Auf je 35 Einsätze kamen Gebauer (Ried) und Siebenhandl (Admira/jeweils voll), die Austrianer Holzhauser (5 a), Gorgon (10 a) und der Admiraner Wostry (1 gelb-rot). Bei den Bullen spielte Ulmer (1 a, 1 e) mit 34 Auftritten am öftesten, beim WAC mit Standfest (34/1 mal rot) ein weiterer Routinier.

ZUSCHAUER:

Zu insgesamt 31 Spielen kamen 10.000 Zuschauer und mehr. Zu allen 18 Heim-Spielen von Rapid mit einem über 30.000 (32.200 gegen die Austria in Runde 13), 26.200 gegen den Stadtrivalen (31.), 24.800 und 23.200 gegen Salzburg.

Salzburg hatte fünf über 10.000 mit knapp 17.400 gegen Rapid (2. Runde) als Spitze, Sturm (14.900 gegen Rapid) und die Austria (dreimal je 12.500 gegen Rapid/2 und Salzburg) folgten mit je vier.

SONSTIGES:

Eine “blütenweiße Weste”, das heißt vier Siege in den direkten Duellen hatte in dieser Saison kein einziger Klub. Aber immerhin blieb Salzburg gegen fünf Gegner ungeschlagen und schnitt gegen alle positiv ab. Rapid blieb hingegen nur gegen Sturm (3-1-0) ohne Niederlage, war aber nur gegen Salzburg (1-1-2) negativ, spielte gegen die Admira und Grödig (je 2-0-2) und Altach (1-2-1) pari.

Die Heimmannschaften gewannen 88 Spiele bei 44 Remis und 48 Niederlagen.

(APA)

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