Die beliebtesten Tänze und die Ballhighlight 2012

Bälle gehören zum Spätwinter in Wien einfach dazu.
Bälle gehören zum Spätwinter in Wien einfach dazu. - © apa
In Wien nähert sich die Ballsaison allmählich ihrem Höhepunkt: Vor allem von Mitte Jänner bis Anfang Februar ist die Auswahl an abendlichen Tanzveranstaltungen besonders groß. Hier finden Sie eine Übersicht der Ballhighlights 2012.

Wann waren Sie das letzte Mal in der Tanzschule, sitzen die ganzen Grundschritte noch? Foxtrott, Boogie, Cha Cha Cha und Wiener Walzer: Diese Tänze sind bei den Wienern sehr beliebt und werden daher auf Bällen gerne getanzt, berichtete Karin Lemberger, Präsidentin des Verbands der Tanzlehrer Wiens. “Sie sind nicht so schwer und es gibt dazu auch sehr gute Musik”, begründete sie deren Popularität.

Auch die Quadrille, die bei Bällen traditionell um Mitternacht auf dem Programm steht, werde von den Leuten “unheimlich gerne” getanzt. 

Tanzen: Jährlich ein Highlight im Winter

Vor allem von Mitte Jänner bis Anfang Februar ist die Auswahl an abendlichen Tanzveranstaltungen besonders groß. Das Rathaus schmückt sich am 13. Jänner mit floralen Arrangements für den Blumenball, während zeitgleich in der Hofburg der Zuckerbäckerball über die Bühne geht. Am 19. Jänner findet der Philharmonikerball im Wiener Musikverein statt, der für viele als heimlicher Höhepunkt der Saison gilt.Am 30. Jänner lädt der Verein “Grünes Kreuz” zum zünftigen – aber bereits ausverkauften – Jägerball in die Hofburg.

Am 9. Februar wird in den imperialen Gemäuern der Russische Ball gefeiert, mit durchaus stolzen Kartenpreisen von 500 bis 1.000 Euro. Im Preis inkludiert sind Galadinner, Getränke und ein künstlerisches Unterhaltungsprogramm. Am 10. Februar folgt Kaffeesiederball. Der bekannteste Ball der Bundeshauptstadt findet am 16. Februar statt: der Opernball. Der ist jedoch bereits ausverkauft.

Insgesamt können die Wiener in der heurigen Saison aus mehr als 450 Bällen wählen. Das abendliche Vergnügen wird offensichtlich auch immer beliebter. So erwartet die Wiener Wirtschaftskammer insgesamt 475.000 Menschen, die bei den Veranstaltungen das Tanzbein schwingen werden.

Um das Können dafür auf Vordermann zu bringen, wird von den Ballgehern auch oft ein Tanzkurs besucht. In den 35 Wiener Tanzschulen werde eine steigende Tendenz bei den Neuanmeldungen verzeichnet, berichtete Lemberger. Vor allem die Blitzkurse vor und während der Ballsaison seien sehr gut gebucht. Lemberger kennt auch den Grund für den Trend: “Man geht einfach gerne auf Bälle. Und wenn man dann dort ist: Was macht man, wenn man nicht tanzen kann? Das ist auch öde.” Zudem werde das Tanzen als Freizeitbeschäftigung für Paare immer beliebter: “Man kann einen netten Abend miteinander verbringen.”

(APA)

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