Der Kohlmarkt in Wien gehört zu den teuersten Einkaufsstraßen der Welt

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Der Wiener Kohlmarkt gehört zu den teuersten Einkaufsstraßen der Welt.
Der Wiener Kohlmarkt gehört zu den teuersten Einkaufsstraßen der Welt. - © Wikimedia Commons/ Zyance
Auf Platz 11 der teuersten Einkaufsstraßen der Welt hat es der Wiener Kohlmarkt mit Mieten von bis zu 340 Euro pro Quadratmeter geschafft. Das geht aus einer Studie des Immobilienberaters Cushman & Wakefield hervor. Teuerste Einkaufsstraße weltweit ist demnach die Causeway Bay in Hongkong mit monatlich umgerechnet 1.859 Euro Avenue in New York (1.76.767 Euro) und den Champs-Élysées in Paris (798 Euro).

Die Mieten in den Top-Einkaufsmeilen rund um den Globus haben im Zeitraum Juni 2011 bis Juni 2012 um 4,5 Prozent angezogen. Auch in Österreich hätten sich die Mieten in den Spitzenlagen “stabil, wenn nicht gar nach oben entwickelt”, schreiben Cushman & Wakefield.

Mieten von Kohlmarkt und Kärntnerstraße

Unter den teuersten Einzelhandelsstandorten im deutschsprachigen Raum befinden sich neben dem Wiener Kohlmarkt auch der Graben und die Kärntnerstraße mit Mieten von je 275 Euro pro Quadratmeter monatlich, die Wiener Mariahilferstraße mit 135 Euro pro Quadratmeter im Monat, Salzburgs Getreidegasse mit 120 Euro, die Landstraße in Linz mit 115 Euro sowie die Herrengasse in Graz mit einer monatlichen Miete von 105 Europro Quadratmeter. Teuerster deutschsprachiger Standort ist die Bahnhofsstraße in Zürich (604 Euro/Quadratmeter im Monat), gefolgt von der Kaufingerstraße in München (350 Euro pro Quadratmeter).

Mieten entwickeln sich nicht einheitlich

In den Einkaufsmeilen deutscher Großstädte haben die Mieten in diesem Jahr um 4,7 Prozent zugelegt. Teuerstes Pflaster für den Einzelhandel in Deutschland ist nach wie vor die Kaufingerstraße in München. Auf Platz zwei rangieren die Spitalerstraße in Hamburg und die Zeil in Frankfurt am Main mit je 290 Euro pro Quadratmeter.

 In Europa wiederum hätten sich die Spitzenmieten der Top-Geschäftsmeilen angesichts der Euro-Schuldenkrise uneinheitlich entwickelt, so Cushman & Wakefield. In Griechenland sind sie um 17 Prozent eingebrochen, in Irland um 15 Prozent, in Ungarn um 13,3 Prozent. Jedoch habe es teils auch deutliche Preisanstiege gegeben. In Frankreich etwa sind die Spitzenmieten um 14,6 Prozent gestiegen, in Großbritannien um 6,3 Prozent, in Italien um 5,4 Prozent, in den Niederlanden um 4,5 Prozent und in Spanien um 2 Prozent. (APA)

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