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Der ESC ist in Tschechien nicht sonderlich beliebt - können Makemakes das ändern?

The Makemakes machen Werbung für den Song Contest.
The Makemakes machen Werbung für den Song Contest. ©EPA
In Österreichs Nachbarland Tschechien interessiert sich kaum jemand für den Eurovision Song Contest. Um das zu ändern haben The Makemakes und Karel Gott gemeinsam mit den diesjährigen ESC- Vertretern, Marta Jandova und Vaclav Noid Barta, die Werbetrommel für die Veranstaltung gerührt.
Wer tritt für Tschechien an?
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The Makemakes in Amsterdam
The Makemakes in London

Tschechien ist kein Song Contest-Land. Während andernorts jährlich die Massen zusammenströmen und die Australier gar um 7.00 Uhr früh aufstehen, um das Wettsingen zu verfolgen, interessiert der Bewerb in Prag kaum jemanden.

Tschechien heuer wieder beim Song Contest

Nach fünf Jahren wieder und erst zum vierten Mal überhaupt tritt Tschechien beim ESC an – und schickt mit der Die Happy-Sängerin Marta Jandova und Vaclav Noid Barta auch durchaus keine Unbekannten ins Rennen um die Nachfolge von Conchita Wurst. “Ich glaube, unsere Nation ist ein bisschen verbittert durch die bisherigen Misserfolge. Wir sind da, damit sich das ein bisschen verbessert”, meinte Jandova, die fließend Deutsch spricht und sich daher gleich selbst dolmetschte, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Ihre Popularität – Jandova zog mit 19 Jahren nach Deutschland und wurde dort zur Stimme der Rockband Die Happy – soll der tschechischen Nummer “Hope Never Dies” auch im Wettbewerb helfen: “Ich hoffe dadurch, dass ich Deutsch spreche, kann ich noch ein paar überreden.”

The Makemakes waren spät dran

Bevor sich die Stadt Wien sowie der ORF als Gastgeber und Produzenten des Song Contests in der österreichischen Botschaftsresidenz in Prag präsentieren konnten und die Videos der jeweiligen Vertreter gezeigt wurden, war jedoch erst einmal warten angesagt. Denn die Makemakes kamen mit dem eigenen Auto – und daher ein gutes Viertelstündchen zu spät. “Solange sie beim Finale pünktlich sind”, zeigte sich der ebenfalls eigens angereiste zuständige Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) allerdings gelassen.

Karel Gott berichtete von seinen Erfahrungen

Das Warten lohnte sich nicht nur aufgrund des “Ahoi Praha” von Sänger Dominic Muhrer, sondern vor allem auch aufgrund eines spontanen Besuchers: Karel Gott, selbst 1968 für Österreich mit “Tausend Fenster” beim Song Contest angetreten, schneite unangekündigt vorbei und hatte gleich den einen oder anderen Hinweis für den Nachwuchs im Gepäck. “Ich habe mich nicht sonderlich gut platziert”, erklärte er abseits der Pressekonferenz. “Aber danach habe ich so viele Engagements und auch einen Plattenvertrag bekommen”, erzählte er.

“Das zeigt wieder, man muss nicht unbedingt gewinnen, man muss nur einen guten Eindruck hinterlassen”, so der Sänger. Wie man das am besten bewerkstelligt: “Man muss nur ein bisschen anders sein als die anderen”, betonte Karel Gott. Das sieht scheinbar auch das Trio als potenzielle Strategie zum Sieg: “Wir freuen uns, dass wir als so untypischer ESC-Act ausgewählt wurden”, so Muhrer, der sich auch einen Hinweis auf das passend zum ESC am 15. Mai erscheinende Debütalbum der Gruppe nicht verkneifen konnte. Für die Makemakes hatte Gott, der mit Hits wie “Fang das Licht” als “goldene Stimme Prags” berühmt wurde, jedenfalls nur lobende Worte – obwohl er ihren Song “I Am Yours” bis jetzt noch nicht gehört hat. “Sie sind modern, frisch, jugendlich und dynamisch”, schwärmte der Schlagerstar.

Auftritte in ganz Europa

Und frisch wirkten die Makemakes tatsächlich noch, obwohl sie bereits viele Kilometer hinter sich hatten. Die Pressekonferenz in Prag, die von einem Auftritt der österreichischen und tschechischen Repräsentanten am Abend vervollständigt wird, ist der Abschluss einer großen Südosteuropatour, die durch all jene Städte führte, in denen die Stadt Wien Verbindungsbüros hat und deren Länder am ESC teilnehmen.

So bereiste das Trio seit Mitte März sieben Länder und machte in Bukarest, Krakau, Budapest, Moskau, Ljubljana, Belgrad und nun schließlich Prag Station. Mit Wien-Tourismus ging es außerdem bereits nach London und Amsterdam. Ein Highlight steht allerdings noch bevor: Am 9. Mai spielen die Makemakes in Tallinn auf Einladung der Österreichischen Botschaft ein großes Konzert – aktuell sind 30.000 Besucher geplant. (APA)

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