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Deftige Worte: Stronach will gegen BZÖ vor Gericht

Der Schlagabtausch zwischen dem BZÖ und Frank Stronach wird schärfer. Der Austrokanadier zeigt sich gegen über krone.at mit deftigen Worten empört über "völlig haltlose Anschuldigungen". Sollte BZÖ-Obmann Bucher ihn sowie den Abgeordneten Robert Lugar tatsächlich wegen des Verdachts der Bestechung anzeigen, werde er ebenfalls rechtliche Schritte ergreifen und wegen Verleumdung klagen, so Stronach.


Bucher behauptet ja bekanntlich, Stronach habe ihm 500.000 Euro für einen Wechsel offeriert, auch die orangen Mandatare Wolfgang Spadiut und Gerhard Huber sprachen von Angeboten in beträchtlicher Höhe. Das BZÖ sieht den Verdacht der Bestechung.

Stronach wies dies gegenüber der "Kronen Zeitung" einmal mehr dezidiert zurück. Gespräche mit Bucher habe es gegeben, und die 500.000 Euro seien für den Wahlkampf gedacht gewesen, falls er, Stronach, sich zu einer Unterstützung des BZÖ entschlossen hätte. Doch dazu sei es nicht gekommen. Die anderen beiden Abgeordneten kenne er nicht einmal.

Stronach lieferte auch eine Erklärung, warum aus der Kooperation mit dem Bündnis nichts geworden sei: Bucher sei einfach nicht der richtige Partner, um das politische System aufzubrechen - "weil der hat keine Hoden", so der Milliardär laut "Krone" wörtlich.

Bucher übte ebenfalls heftige Kritik an Stronach. Einmal mehr warf er dem Milliardär vor, Abgeordnete mittels Geld zum Übertritt zu seiner Bewegung bewogen zu haben. Zum Auftakt der orangen Klubklausur am Freitag in Graz schlug Bucher vor, einen ständigen U-Ausschuss einzurichten - dieser sollte unter anderem auch die bereits erfolgten Wechsel von Mandataren prüfen. Bei der Klausur fehlte Stefan Markowitz, der immer wieder als Absprung-Kandidat Richtung Stronach genannt wird. Er habe aber für Samstag sein Kommen zugesagt, hieß es aus dem BZÖ.

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