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DC Tower: In Wien-Donaustadt entsteht Österreichs höchstes Haus

Ausblick von der höchsten Baustelle der Stadt. Ausblick von der höchsten Baustelle der Stadt. - © APA
Bereits 2013 soll das höchste Haus Österreichs, der DC Tower in Wien-Donaustadt, fertiggestellt werden. Derzeit wird am 60. Obergeschoss in 220 Metern Höhe gearbeitet. Auch die Außenfassade des Towers ist noch unvollständig. Ein Besuch auf der Baustelle.

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Die Arbeiten am DC Tower in der Wiener Donaustadt – unweit des nach wie vor höchsten Gebäudes, des Donauturms mit 252 Metern – schreiten zügig voran. Mit einem Baulift ging es im Rahmen einer Pressebesichtigung am Mittwoch in die Höhe. Die letzten sieben Etagen waren allerdings nur zu Fuß zugänglich: “Diese Woche erreichen wir die Dachgleiche in der 60. Etage”, erklärte Hermann Schlegl, Montageleiter der Gebäudetechnikfirma YIT, gegenüber der APA. Bereits morgen, Donnerstag, werde daher das Dach des 59. Stockwerks gelegt, das gleichzeitig den Fußboden des 60. und letzten Obergeschoß bilde, so Schlegl.

 Der Montageleiter und sein Team verfügen bereits über viel Erfahrung, was den Bau von Hochhäusern betrifft: “Wir haben schon den Millennium Tower gebaut. Die Höhe ist für uns daher kein Problem, außerdem wachsen wir ja von unten mit hinauf”, so Schlegl. Selbst wenn der Tower einmal ins Schwanken gerät, haben die Arbeiter keine Angst: “Es kann ganz oben schon mal bis zu 70 Zentimeter schwanken. Das ist aber nichts für eine Höhe von über 200 Meter. Das merkt man gar nicht”, versicherte er.

Auf der Baustelle des DC Towers

Kurze Zeit später ging es mit dem Baulift wieder hinunter in den 43. Stock. Dort wurden noch fehlende Außenfenster eingehängt. Das Stockwerk sei aber schon so gut wie verglast: “Seit dem 18. Stock wird jedes weitere Stockwerk im Wochentakt fertiggestellt. Wir sind nun mit der Außenfassade bei Etage 43 angelangt und damit gut im Plan”, bestätigte Roland Benedek, YIT-Bauleiter, der APA. Ein paar Stockwerke weiter unten sei man sogar schon mit der Innenausstattung beschäftigt. “Zwischen dem 18. und 42. Stock kommen Büros hinein. Teilweise wird schon jetzt in Absprache mit den Firmen, die hier einziehen, eingerichtet”, so Benedek. Teppiche und Fliesen waren zum Teil bereits verlegt.

Hotel, Restaurant und Büros im höchsten Haus

Insgesamt seien derzeit täglich bis zu 200 Arbeiter auf der Großbaustelle im Einsatz, hieß es. Fertiggestellt soll der gesamte Tower im Herbst 2013 sein. Dann wird in den ersten 15 Stockwerken ein Hotel der spanischen Gruppe Sol Melia einziehen. Zu diesem gehört auch noch die 57. und 58. Etage mit einem Restaurant und einer Skybar. Für Haustechnik sind laut Bauleiter die Etagen 16, 17, 43 und 44 reserviert. Hier würden sich unter anderm Heiz- sowie diverse Lüftungssysteme befinden. Zweigeschoßige Wohnungen seien in den Stockwerken 53 bis 56 vorgesehen. Wie viele das sein werden, ist noch offen. Im Rest des Gebäudes werden sich Büroräumlichkeiten befinden. Ein Teil dieser Etagen sei bereits vom Pharmakonzern Baxter angemietet worden, hieß es.

Errichtet wird das neue Hochhaus nach Plänen des französischen Architekten Dominique Perrault. Dieser ist unter anderem für sein Design des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg bekannt. Bauträger und Eigentümer ist die Wiener Entwicklungsgesellschaft für den Donauraum AG (WED). Die Gebäudetechnik kommt von YIT Austria. Das Hochhaus soll laut Eigentümern rund 300 Mio. Euro kosten. (APA)



Kommentare 1
  1.  Wahnsinns Teil. Gestern noch vorbei gefahren, aber ich hab gehört, dass es mit der kompletten Vermietung noch nicht ganz so gut ausschaut und das die Pläne für den zweiten Tower solange erst einmal auf Eis liegen.
    Schade wär's. Ich mag Berreicherungen für die Wiener Skyline. Nur machts wirklich keinen Sinn, wenn nachher alles Leer steht!
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