David Kogei und Levy Matebo sind Favoriten auf Marathon-Sieg

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Suleiman Simotwo (KEN), Levy Matebo (KEN), Robert Chemosin (KEN) und David Kogei (KEN).
Suleiman Simotwo (KEN), Levy Matebo (KEN), Robert Chemosin (KEN) und David Kogei (KEN). - © APA
Das Elitefeld des 33. Vienna City Marathons begiebt sich ab 9.00 Uhr auf die Strecke und Rekordjagd. Zu den Favoriten auf den Sieg zählen die Kenianer Levy Matebo und David Kogei.

Bei den Frauen geht ein starkes Feld auf den Streckenrekord von 2:23:47 Stunden los, bei den Männern lag die Priorität bei der Athletenverpflichtung heuer nicht darauf, die 2:05:41 aus dem Jahr 2014 des Äthiopiers Getu Feleke anzugreifen. “Es geht nicht um den nächsten Streckenrekord. Ich hoffe, dass sich in dem kompakten Feld ein spannendes Rennen entwickelt”, sagte Athletenkoordinator Mark Milde auf einer Pressekonferenz am Freitag.

Acht Eliteläufer beim Wien-Marathon

Acht Eliteläufer haben eine persönliche Bestzeit unter 2:10 stehen, es sind dies die Kenianer Matebo, Robert Chemosin (2:08:05), Josphat Keiyo (2:08:41), Suleiman Simotwo (2:08:49) und Silas Limo (2:08:54), sowie Weldu Negash aus Eritrea (2:09:14), der Franzose Abdellatif Meftah (2:09:46) und der Äthiopier Shengo Kebede (2:09:53).

Es wird an der Spitze drei Gruppen mit jeweils drei Tempomachern geben, die erste läuft auf eine Halbmarathonzeit von 63:30 los. “Das ist nicht übermotiviert, lässt aber alle Möglichkeiten offen”, sagte Milde. Die zweite hat eine Endzeit von 2:11 Stunden (HM 65:30) zum Ziel, die dritte mit dem Österreicher Valentin Pfeil 2:14. Das würde die erfolgreiche Olympia-Qualifikation für den Debütanten aus Steyr bedeuten. Der Österreicher mit der besten persönlichen Zeit im Feld ist übrigens Christian Robin (2:22:45).

Kogei hofft auf Zeit um 2:10 Stunden

Kogei hat eine Halbmarathon-Bestzeit aus dem Vorjahr von 59:46 Minuten stehen. Der 30-Jährige hat 2015 nicht nur in Wien erfolgreich die Pace für den Äthiopier Sisay Lemma (2:07:31) gemacht, sondern auch in Berlin für den Kenianer Eliud Kipchoge (2:04:01). “Sonntag ist ein großer Tag für mich. Eine Zeit von 2:10 wäre eine Erfolg, darauf kann man aufbauen”, sagte Kogei. Milde denkt aber, dass der Athlet tief stapelt. “Ich glaube, dass er insgeheim schon daran denkt, schneller zu laufen. Die Lehre, die David gemacht hat, war beispielhaft”, sprach der Deutsche dessen Top-Halbmarathonzeiten an.

Matebo hat seine 2:05er-Zeit 2011 als Zweiter in Frankfurt erreicht, seitdem kämpfte er mit Knie- und Magenproblemen. “Ich bin fit”, sagte er vor seinem Wien-Antreten. Chemosin erreichte seine Bestleistung als Zweiter im Vorjahr in Warschau, damals regnete es. Laut Prognose gibt es auch während des VCM eine gewisse Regenwahrscheinlichkeit, für den 27-Jährigen ist es der dritte Marathon. Simotwo wurde vergangenes Jahr in Wien Fünfter, neben ihm in der Spitzengruppe wird sein Trainingspartner Raymond Choge debütieren.

Alle Infos zum Wien-Marathon 2016

(APA/Red)

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