Datenklau: Bankomatkarten-Betrüger in Wien gefasst

Der Verdächtige soll an Deutschland ausgeliefert werden.
Der Verdächtige soll an Deutschland ausgeliefert werden. - © APA (Symbolbild)
Ein in Deutschland gesuchter Rumäne wurde in Wien-Mariahilf festgenommen. Er hat mit der “Skimming”-Methode einen Schaden von mehreren hundert Euro verursacht.

In einer Wohnung in Wien-Mariahilf ist Freitag früh ein 44-Jähriger festgenommen worden, der in Deutschland wegen des Diebstahls von Bankkarten gesucht wurde. Er soll mit einem manipulierten Tastenfeld über der eigentlichen Bankomattastatur PIN-Codes ausgespäht und dann Geld abgehoben haben. Der Rumäne wurde in eine Justizanstalt gebracht und soll an Deutschland ausgeliefert werden.

Der Mann hatte mit der als “Skimming” (“Datenklau”) bekannten Methode des Bankomatkarten-Betrugs einen Schaden von mehreren hundert Euro verursacht. Zielfahnder des Landeskriminalamtes Wien nahmen ihn um 7.15 Uhr fest. Seit wann und warum er sich in Wien aufhielt, war nicht bekannt.

Ein so manipuliertes Tastenfeld ist oft von einem herkömmlichen Bedienfeld kaum zu unterscheiden, informierte die Polizei. Die Daten des Opfers werden weiterhin an den Bankomaten übertragen, aber auch von einem extra eingebauten Lesegerät auf eine Speicherkarte übertragen. Die Täter lesen diese Daten aus und benutzen sie mit der gestohlenen Karte für illegale Geldbehebungen.

(APA, Red.)

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