Das war der Girls’ Day 2016: Neue Berufsmöglichkeiten kennenlernen

Mädchen jeden Alters machten beim Girls' Day mit. Hier mit Verkehrsminister Gerald Klug (SPÖ) (r.).
Mädchen jeden Alters machten beim Girls' Day mit. Hier mit Verkehrsminister Gerald Klug (SPÖ) (r.). - © APA/BKA/ANDY WENZEL
Nicht in Schubladen denken, sondern abseits von Klischees – das Ziel des Aktionstages Girls’ Day: Ministerien und Unternehmen öffneten am Donnerstag ihre Pforten, um Mädchen die Gelegenheit zu geben, mehr über neue Berufswege zu erfahren.

Mit dem Girls’ Day will man Mädchen und junge Frauen für zukunftsorientierte und technische Berufe interessieren und ihnen damit Berufsfelder abseits von gängigen Rollenmustern aufzeigen. Gleichzeitig sollen Firmen auf das Potenzial junger Frauen aufmerksam gemacht und Eltern für das Thema sensibilisiert werden.

Bei der ASFINAG konnten die Mädchen zum Beispiel in der Überwachungszentrale Plabutsch schnuppern, bei den ÖBB wiederum durfte man Triebfahrzeugführerin spielen und einen rund 100 Tonnen schweren Schnellbahnzug “Talent” steuern. Wie man ein Computerspiel selbst programmiert, wurde den Mädchen bei Microsoft gezeigt. Bei der Wien Holding konnten Mädchen eine Restauratorin im Museum treffen oder die Technik der Stadthalle kennenlernen.

Ministerien stellten Mädchen Berufe vor

Im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie stand etwa das Basteln von Satelliten am Programm, im Rahmen des Girls’ Day Mini erklärte Helmi höchstpersönlich den Kindergartenkindern alles rund um das Thema sicheres Radfahren.

Im Rahmen des Wiener Töchtertags verbrachten rund 2.800 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren einen Schnuppertag in einem Unternehmen oder Abteilungen der Stadt Wien, teilte Frauen- und Bildungsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) mit.

Verteidigungsminister beim Girls’ Day 2016

Auch besuchte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil den Girls’ Day in der Maria-Theresien-Kaserne in Wien. “Eine Erhöhung des Frauenanteils beim Bundesheer ist mir ein großes Anliegen. Mit dem Girls Day wollen wir das Interesse für den Soldatenberuf ganz besonders bei Mädchen und jungen Frauen wecken”, so Doskozil.

Für FPÖ-Frauensprecherin Carmen Schimanek ist der Tag grundsätzlich begrüßenswert, aber “man sollte auch über die Aufwertung der ‘klassischen Frauenberufe’ sprechen” und die Verdienstmöglichkeiten verbessern, findet sie.

Am 4. Mai findet dann übrigens der “Girls Sports Day” im Rathaus statt, wo man typische “Burschen-Sportarten” probieren kann – mehr Infos dazu hier.

(APA)

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