Das Derbyjahr elektrisiert die "Löwen"

Das Derbyjahr elektrisiert die "Löwen"
Der FC Lustenau spürt die Fußball-Euphorie in Vorarlberg und hat sich hohe Ziele gesteckt.

Mit einem Fanstammtisch eröffneten die “Löwen” die Jagd auf die Vorarlberger und österreichweite Konkurrenz. Nicht zuletzt dank der vielen Derbys verspürt der FC Lustenau einen Aufwind in Sachen Kartenverkauf. Laut Präsident Mag. Dieter Sperger wurden bereits 700 Saisonkarten und 300 VIP-Karten im Vorfeld verkauft. Zudem erheben die Blau-Weißen den Anspruch, ein echter “Ländle-Klub” zu sein. Nicht weniger als fünf Lustenauer und sechs Vorarlberger gehören dem Kader von Trainer Nenad Bjelica an. Mit Marc Grabher (17 Jahre) und Lukas Vogel (16) hat der Coach auch zwei blutjunge Eigenbauspieler mit in den 22 Mann umfassenden Spielerkader genommen. “Wir wollen eine gute Überraschung sein”, meinte Bjelica und peilt mit seiner Truppe einen Platz zwischen Rang eins und fünf an.

Neue Anforderungen

Vereinsintern wurde das Budget gekürzt, das Sponsoreninter­esse der heimischen Wirtschaft ist laut Sperger enorm. Eine neue Rolle hat Wolfgang Hartter übernommen. Der Ex-Profi wird ab Herbst neuer Manager beim FCL. Neu strukturiert wurde laut Vize Gerhard Bösch auch die FCL-Mitgliedschaft. Zudem stellte er eine Imagestudie, durchgeführt von Schülern der HAK Bregenz, vor. Gestaunt hat Alt-Präsident Kurt König auch, als er erfuhr, dass der Verein nun für eine Rasiererfirma Produkttests durchführt. Personell könnte sich noch einiges verändern: Karlsruhe zeigt Interesse an Torhüter Pervan Pavao und Jürgen Csandl trainiert bei Barnsley FC.

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