Darum gewinnen die Raiffeisen Vikings die Austrian Bowl!

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Können die Vikings die Austrian Bowl 2009 gewinnen?
Können die Vikings die Austrian Bowl 2009 gewinnen? - © vienna.at/sportsshooter.at
Die Saison 2009 wird für die Raiffeisen Vikings wohl als abenteuerlich in die Vereinsgeschichte eingehen. Neue sportliche Ausrichtung und zu Beginn eine sportliche Talfahrt – nun haben sich die Wikinger erfangen und stehen im Finale um die österreichische Meisterschaft. Vienna Online nennt fünf Gründe, warum die Vikings die Austrian Bowl gewinnen:

Mit den Giants begann der Aufschwung
Als zum letzten Heimspiel des Grunddurchgangs die Graz Giants nach Wien kamen waren die Vikings am Tabellenende. Der damalige Zustand der Wikinger darf getrost als schlecht bezeichnet werden. Einige Spieler hinterfragten ihr eigenes Leistungspotential und Teile des Trainerstabs standen unter (zum Teil auch interner) heftiger Kritik. Doch mit dem Gastspiel der Grazer auf der Hohen Warte wurde alles anders.

Mit einer nicht zu erwartenden Leistungsexplosion fegten die Wikinger die Graz Giants unerwartet locker mit 31:17 vom Platz. Für die Raiffeisen Vikings der Beginn einer Siegesserie, die sie bis in die Austrian Bowl bringen sollte. Findet sie gar mit dem österreichischen Titel ihre (unerwartete) Krönung?

Selbstvertrauen ist zurück
Nach den letzten Leistungen strotzen die Wikinger wieder vor Selbstvertrauen. „Wir haben wohl das „Es geht ja doch Phänomen“ gebraucht und das haben wir uns gegen die Giants geholt. Die Zweifel sind wie weggeräumt - wir wissen wieder was wir können“, erklärt Offensive Liner Roman Seybold. Damit drückt der Oldie sehr genau die Lage der Vikings-Spieler aus. Der Glaube an die eigene Fähigkeit ist zurück.

Schwächephase zur richtigen Zeit vorüber
Graz Giants Linebacker Michael Werosta brachte es vor dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams auf den Punkt. „Der Grunddurchgang ist schön anzusehen. Aber richtig los geht’s erst in der Saison erst mit den Wildcard Spielen. Jedes Team kann in die Austrian Bowl kommen. Jedes Team hat in dieser ausgeglichenen Liga eine schwächere Phase. Abschreiben darfst du in der AFL niemanden“, erklärte Werosta im Gespräch mit Thomas Muck. Rückblickend betrachtet sollte sich Werosta als Prophet erweisen. Die Wikinger haben vom Modus profitiert. So konnten sie aufgrund des Modus das Unwahrscheinliche schaffen und in die Austrian Bowl einziehen.

Coaches treffen richtige Entscheidungen
Der Einzug in die Austrian Bowl war auch für Head Coach Chris Calacay und Offensive Coordinator Vince Lelard ein wichtiges Ereignis. Im Laufe der Saison sammelte sich Kritik an den Entscheidungen der beiden Verantwortlichen. Beim Sieg gegen die Swarco Raiders sollte eine Entscheidung das Spiel kippen. Gegen Ende des dritten Viertels wurde Nationalteam Quarterback Philipp Jobstmann ausgewechselt und durch den Youngstar Christoph Gross ersetzt. Durch den Spielmacher mit dem guten Wurfarm gelang den Wikingern noch eine unglaubliche Wende im Spiel am Innsbrucker Tivoli. Für welchen Spielmacher sich die Trainer für das Spiel in Graz entschieden haben steht offiziell noch nicht fest. „Wir haben generell einige Überraschungen auf Lager“, erklärt Chris Calacay schmunzelnd im Gespräch mit Vienna Online.

Im Halbfinale auswärts einen Favoriten bezwungen
Aufgrund der gezeigten Leistungen stehen die Vikings überraschend in der Austrian Bowl. Die Wiener Wikinger wissen aber bereits wie sich ein Auswärtssieg bei einem hohen Favoriten „anfühlt“. Mit dem überraschenden Sieg in Innsbruck zeigten die Wikinger, dass sie jederzeit gegen jeden Gegner reüssieren können.

Thomas Muck
In Kooperation mit
sportreport.at

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