Crowdfunding: Startup Auroco will die Kletterlandschaft revolutionieren

Neues Sicherheitstool für den Klettersport.
Neues Sicherheitstool für den Klettersport. - © AUROCO
Mit Crowdinvesting zum Gipfel stürmen: Das Startup Auroco hat die weltweit erste elektronische Seilsicherung für Kletterer entwickelt. Kletterfans, aufgepasst: Nachdem sich das vollautomatische Sicherungsgerät “EPIC” bereits im Industrieklettern bewährt hat, will Auroco das System 2016 auch für Kletterhallen anbieten.

Über eine Crowdinvesting-Kampagne bei CONDA wird die große Gruppe von Hobbykletterern in Österreich von Anfang an ins Team geholt.

Noch bis Ende Juli haben Anleger die Möglichkeit, in das Projekt zu investieren.

Trendsport Klettern in Österreich

Klettern erfreut sich in Österreich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Bereits über 100.000 Sportler zieht es hierzulande regelmäßig in die Berge und heimischen Kletterhallen. Dank Hochseilgärten und Erlebniswelten entdecken auch immer mehr Familien Spaß an der Höhe.

Parallel zu diesem boomenden Markt steigt auch das Sicherheitsempfinden. Auroco hat mit EPIC (Electronic Partner for Individual Climbing) ein Produkt entwickelt, das laut Herstellerangaben mit einem vollautomatischen Sicherungssystem risikofreies Soloklettern ermöglicht. „Unser Ziel war es ein Gerät zu entwickeln, das Kletterer vor tödlichen Unfällen durch Abstürze bewahrt“, so Jan Lohse, einer der beiden Geschäftsführer von Auroco.

Mehr Sicherheit beim Klettern

Auch nicht unwesentlich für das Arbeiten in luftiger Höhe – etwa an Strommasten. Aber wie funktioniert das Ganze? Das Sicherungsgerät EPIC ist akkubetrieben, tragbar und wird per Fernbedienung vom Kletterer gesteuert, so der Hersteller. Im stationären Betrieb wird die backsteingroße Box entweder mit Schrauben oder Klickverschlüssen fixiert. Für den mobilen Einsatz im Gelände kann das System per Gurt quasi überall montiert werden. Im Inneren von EPIC befindet sich eine seilführende Rolle und ein Motor, der das Seil nachzieht.

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Bild: Auroco

Auf die Frage, wie das Gerät einen Absturz erkennt, antwortet Lohse: „Über eine Elektronik wird die Drehung der Rolle überwacht. Das System erkennt einen Sturz an einer zu hohen Drehzahl.“ Der Bremsvorgang selbst erfolgt elektromechanisch. Ein zusätzlicher Sensor am Handgelenk erhöht die Sicherheit. „Wird ein Sturz registriert, erhält die Basis vom Sensor ein Signal und die Seilbremse greift nach spätestens einem Meter“, so Lohse weiter.

Sollte die Technik versagen, ist bei EPIC ein Backup integriert. Dabei wird bei einem Sturz die Bremse durch eine Fliehkraftkupplung aktiviert. Dieses doppelt redundante Bremssystem von sei weltweit einmalig.

CONDA bringt Auroco und Crowd zusammen

Online kann man noch bis Ende Juli in das Startup investieren – und damit selbst am potenziellen Geschäftserfolg von Auroco teilhaben. „Am Ende der Laufzeit profitiert jeder Anleger von einer Unternehmenswertbeteiligung. Steigt der Unternehmenswert bis dahin, macht sich das auch für die Investoren bezahlt. Darüber hinaus gibt es für das eingesetzte Kapital einen Basiszinssatz von 4,5 Prozent und attraktive Prämien bei höheren Investments“, erklärt CONDA Vorstand und Co-Founder Daniel Horak.

Der minimale Zeichnungsbetrag liegt bei 100 Euro. Mit dem Funding-Ziel werden bauliche Anpassungen, DEKRA-Prüfungen für die Sport-Version und User-Tests finanziert.

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