C’mon: Beratung für gefährdete Jugendliche in Wien

C’mon: Beratung für gefährdete Jugendliche in Wien
C´mon 14 richtet sich an junge Wienerinnen und Wiener zwischen 14 und 17 Jahren, die gefährdet sind, die Schule abzubrechen oder frühzeitig zu verlassen.

In Wien beenden jährlich rund 16.000 Jugendliche ihre Schulpflicht. Geschätzte zehn Prozent bewältigen den Übergang von der Pflichtschule in eine weiterführende Ausbildung nicht nahtlos.  

Die neue  Betreuungseinrichtung “C’mon” soll diesem Problem nun in Form eines Pilotprojektes in Favoriten und Donaustadt zu Leibe rücken.“Der Faktor Zeit ist am Übergang Schule – Beruf enorm wichtig: Je früher gefährdete Jugendliche durch ein Programm unterstützt werden, desto höher sind die Chancen auf einen erfolgreichen Ausbildungsstart”, erklärt Jugendstadtrat Christian Oxonitsch.

Die Berater von “C´mon 14” bemühen sich mit umfassender Beratung und individueller Betreuung,

  • Jugendlichen beim Verbleib in der Schule zu helfen,
  • Jugendliche dabei zu unterstützen, eine berufliche Ausbildung zu
    beginnen oder
  • Jugendlichen durch Anmeldung beim AMS die Anbindung an
    weiterführende arbeitsmarktpolitische Instrumente zu
    ermöglichen.

2.000 Jugendliche werden in den Schulen informiert

Die Information und Beratung beginnt vor Ort in den Schulen der beiden Pilotbezirke. 2.000 Schüler pro Bezirk werden heuer über das Beratungsangebot informiert, dadurch können insgesamt 400 Jugendliche durch die ÖSB Consulting GmbH in die intensive längerfristige Betreuung und Begleitung übernommen werden. Offene Sprechstunden werden ebenso angeboten wie persönliche Einzelgesprächen oder Workshops zu arbeitsmarktrelevanten Themen für die ganze Klasse.

Büro in Mariahilf

Außerdem gibt es mit dem Standort in der Mariahilfer Straße ein Büro in räumlicher Nähe zum AMS, in dem sich Jugendliche aus ganz Wien beraten lassen können.

“C´mon 14” läuft zwei Schuljahre: 2009/2010 und 2010/2011. 14 Berater werden für die Schülerinnen und Schüler dabei zur Verfügung gehen. Auch nach dem erfolgreichen Einstieg in eine Ausbildung, werden die Teilnehmer weiter für einige Monate betreut. Besonders in der Anfangsphase häufiger auftretende Probleme können so rechtzeitig abgefangen werden, und ein nachhaltiger Verbleib im Berufsleben wird sichergestellt.

 

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