Christiane Hörbiger und zwei Hunde für Hundstorfer

Hundstorfers Komitee, sowohl zwei- als auch vierbeinig, wurde präsentiert.
Hundstorfers Komitee, sowohl zwei- als auch vierbeinig, wurde präsentiert. - © APA
Zwei- und Vierbeiner mit dabei: Das Personenkomitee für SPÖ-Präsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer wurde öffentlich präsentiert. Auch prominente Namen fanden sich darunter.

Neben den Haupt-Proponenten Franz Vranitzky und Brigitte Ederer kam auch Schauspielerin Christiane Hörbiger, begleitet von ihren zwei Hunden, als Hundstorfer-Unterstützerin in die Urania. Damit gibt es am Wahlabend quasi auch ein Duell der Hörbiger-Schwestern. Denn Maresa Hörbiger hat sich bereits vor längerem dem Unterstützungskomitee für den Grünen Kandidaten Alexander Van der Bellen angeschlossen.

Vom Schwestern-Trio hat sich damit einzig Elisabeth Orth, die dereinst Heinz Fischer unterstützt hatte, noch nicht geoutet, wen sie sich als ersten Mann im Staat wünschen würde.

Hundstorfers Helfer-Team

Am Montag fanden sich jedenfalls zum Support des roten Hofburg-Anwärters auch Theater-Prinzipal Adi Hirschall, Moderator Alfons Haider, (mit Hundstorfer-Hut) Almdudler-Chef Thomas Klein, Soubrette Birgit Sarata, Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ), das Banker/Politiker-Ehepaar Gertrude Tumpel-Gugerell und Herbert Tumpel sowie jede Menge anderer mehr oder weniger prominenter Unterstützer ein.

Alt-Kanzler Vranitzky machte in einer kurzen Ansprache nochmals klar, dass er sich Hundstorfer nicht nur deshalb als Staatsoberhaupt wünscht, weil er die gleiche Weltanschauung wie dieser habe. Vielmehr wäre der frühere ÖGB-Präsident und Sozialminister auch eine Anti-These zu jenen “unappetitlichen rechtspopulistischen Tendenzen”, die sich in Europa breit machten.

“Gestaltungswille und Weitsicht”

Hundstorfers Gestaltungswillen und “seine große Weitsicht” würdigte die frühere Siemens-Chefin und Wiener Finanzstadträtin Brigitte Ederer. Als Beleg dafür nannte sie die Ausgliederung der Stadtwerke, die mit dem damaligen Gewerkschaftschef im Rathaus gelungen sei. Denn es wäre Hundstorfer damals ein leichtes gewesen, das Projekt zu Fall zu bringen, waren sich Ederer und der rote Kandidat einig.

In seiner kurzen Ansprache an die Gäste warb Hundstorfer einmal mehr für sich als verbindende Kraft, die notfalls die Regierung so oft zu sich zum Kaffee bitten werde, bis sie schon Sehnsucht nach Kamillen-Tee bekäme. Hauptangriffsziel des roten Präsidentschaftskandidaten war diesmal sein blauer Konkurrent Norbert Hofer wegen dessen Überlegungen, eine reform-faule Regierung zu entlassen.

Dieser wolle ein Notfall-Instrument gleich als erste Amtshandlung einsetzen, warnte Hundstorfer. Abgeraten wurde vom roten Kandidaten auch, im ersten Wahlgang den Grünen Kandidaten Alexander Van der Bellen zu unterstützen. Der möge zwar sympathisch wirken, eine Stimme für ihn wäre aber eine verlorene Stimme für die Stichwahl.

>> Alle News rund um die BP-Wahl am 24. April.

(APA)

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