Christbaum für Wiener Christkindlmarkt kommt heuer aus Niederösterreich

Bis der Christbaum am Rathausplatz steht, ist Jahr für Jahr einiger Aufwand nötig
Bis der Christbaum am Rathausplatz steht, ist Jahr für Jahr einiger Aufwand nötig - © APA
Das Zeug zum Christbaum am Christkindlmarkt am Wiener Rathausplatz hat nicht jeder gewöhnliche Nadelbaum – es muss schon ein besonders prächtiger Baum sein. Das heurige Exemplar ist eine Fichte, 32 Meter hoch, rund 120 Jahre alt und stammt aus Niederösterreich. Ab Mittwoch wird er zu bewundern sein

Der erste richtige Weihnachtsvorbote erreicht kommende Woche die Bundeshauptstadt: Am 7. November wird der Baum für den traditionellen Christkindlmarkt am Rathausplatz geliefert und aufgestellt. Der Christbaum kommt heuer aus Niederösterreich, konkret aus der Gemeinde Schwarzenbach an der Pielach (Bezirk St. Pölten).

Christkindlmarkt-Christbaum wird illuminiert

Die Fichte ist circa 120 Jahre alt und 32 Meter hoch. Im vollen Glanz wird das Nadelgehölz ab Samstag, dem 17. November, erstrahlen. An diesem Tag werden um 17.30 Uhr Bürgermeister Michael Häupl (S) und der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll (V) das feierliche Einschalten der Festbeleuchtung, Illuminierung genannt, vornehmen. Dies geschieht im Rahmen der Eröffnung des Christkindlmarktes.

Seit 1959 wird der Wiener Rathausplatz alljährlich von einem anderen Bundesland mit einem Christbaum versorgt. Im Vorjahr kam das Nadelgehölz aus dem Burgenland – eine 29 Meter hohe und rund 80 Jahre alte Fichte.

Ausreichend heimische Christbäume

Aber auch Herr und Frau Österreicher brauchen sich keine Sorgen zu machen, heuer keinen schönen Baum zu bekommen: In Österreich wird es trotz des Frühjahrsfrosts auch in diesem Jahr ausreichend heimische Christbäume geben. Darauf haben am Freitag die Christbaumbauern hingewiesen, die laut einer Aussendung auch die Preise stabil halten wollen.

90 Prozent der 2,45 Millionen hierzulande aufgestellten Naturchristbäume kommen aus heimischer Produktion, eine Million davon von den niederösterreichischen Bauern. Franz Raith, Obmann ARGE NÖ Christbaumproduzenten und Präsident der Europäischen Christbaumbauern: “Der Frost im Frühjahr war brutal. Doch dank unserer kleinen Strukturen konnten wir mit viel Handarbeit unsere Bäume für die nächsten Jahre retten.”

Kosten und Kauf-Möglichkeit der heimischen Bäume

Der Aussendung zufolge bleibt Österreich so auch heuer wieder vom europäischen Markt unabhängig. Nur zehn Prozent der Christbäume werden importiert.

Heimische Nordmanntannen werden 2012 wieder zehn bis 35 Euro pro Meter kosten, Blaufichten sieben bis 14 Euro. Der Ab Hof-Verkauf beginnt Anfang Dezember. In Wienw ird man seinen Christbaum ebenso wie in St. Pölten ab 12. Dezember kaufen können.

(apa/red)

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