“China Magic”: Chinesisches Laternenfest erhellt im Herbst die Donauinsel

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Leuchtende Laternen auf der Donauinsel: Europapremiere des Luno Festivals von 1. September bis 9. Oktober 2016
Leuchtende Laternen auf der Donauinsel: Europapremiere des Luno Festivals von 1. September bis 9. Oktober 2016 - © pixabay (Sujet)
Ein wundersames Spektakel wird im Herbst auf der Wiener Donauinsel zu bestaunen sein – haushohe Laternen, chinesische Musik und Tanz inklusive. Von 1. September bis 9. Oktober feiert die Show “China Magic – Festival des Lichts” in der Bundeshauptstadt Europapremiere.

Laternen-Festival mit insgesamt 18.000 LED-Spots: Bis zu 20 Meter hohe beleuchtete Gebäude und Kunstwerke aus Seide und Bambus – von der Wiener Staatsoper bis zum Tempel des Friedens, von bunten Drachen bis Johann Strauß – werden die Wiener Donauinsel im Rahmen des Festivals “China Magic” erleuchten. Insgesamt wurden auf dem rund 70.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Floridsdorfer und Brigittenauer Brücke 29 Laternen-Szenarien errichtet. 150.000 Besucher werden im Laufe des Events erwartet.

Ein Fest für die außergewöhnliche Kultur Chinas

“Wir hoffen, dass der besondere Charme der Kunstwerke viele Menschen die außergewöhnliche Kultur Chinas verstehen lässt”, sagte Wu Fei, Geschäftsführer der Firma Lighternity, die das Luno Festival veranstaltet, bei einer Pressekonferenz: “Für uns war klar, dass wir jetzt ins Ausland gehen. Europa lag auf der Hand, der Ruf Wiens als europäische Kulturhauptstadt hat uns überzeugt.”

“Es ist ein Fest für Familien, ein Fest der Freude und der Kultur”, beschrieb Martin Sörös, österreichischer Geschäftsführer von Lighternity, die 40-tägige Veranstaltung. Er zeigte sich überzeugt, dass das Festival in Bezug auf den Tourismus “angenehme Nebengeräusche für die Stadt Wien” erzeugen werde. “Es ist eine neue Dimension an Veranstaltungen, die wir mit diesem Festival haben”, betonte auch Gerald Loew, Leiter der Magistratsabteilung 45 (Wiener Gewässer). “Wir haben uns mit der Stadt Wien darauf verständigt, dass jeder Euro, der dort verdient wird, direkt in die Infrastruktur und die Pflege der Donauinsel fließt”, sagte Loew.

Tanz, Kulinarik und chinesische Musik auf der Donauinsel

Auf der Hauptbühne wird täglich eine Show mit Tanz und chinesischer Musik geboten. Auch für Kulinarik, die den Bogen zwischen österreichischer und chinesischer Küche spannt, wird gesorgt sein. Für Kinder gibt es Mitmach-Stationen, bei denen sie sich unter anderem in der Kunst des Scherenschnitts versuchen können. Die Tickets kosten 22 Euro, außerdem sind Ermäßigungen für Familien geplant.

Die riesigen Laternen werden in Chengdu aus Seide, Bambus und Stahl handgefertigt, wieder zerlegt und 13 Tage lang mit dem Zug von China ins polnische Lodz transportiert, von wo aus die Container zur Donauinsel gefahren werden. 30 Tage lang wird der Aufbau zwischen Brigittenauer Brücke und Floridsdorfer Brücke dauern. Rund 25 Kilometer Seide, 20 Tonnen Bambus und Stahl sowie 18.000 LED-Lampen werden für die drei Dutzend Kunstwerke verarbeitet, so die Veranstalter.

“China Magic – Festival des Lichts”: Lange Tradition

Die chinesischen Laternenfeste blicken auf eine 2.000 Jahre alte Geschichte zurück. Sie bilden traditionell den Abschluss des mehrtägigen Neujahrsfests. 2013 wurde die Show “China Magic – Festival des Lichts” in Atlanta erstmals außerhalb Chinas gezeigt. Nun soll sie – mit Wien als erster Station – weltweit expandieren.

Die Veranstalter erwarten bis zu 150.000 Besucher. Tickets schlagen mit 22 Euro im Vorverkauf zu Buche. Wer sich gerne ein Kunstwerk mit nach Hause nehmen möchte, darf dies – bei entsprechendem Auktionserfolg: Die überdimensionalen Laternen werden nach dem Festival versteigert.

Mehr zu “China Magic – Festival des Lichts” auf der Wiener Donauinsel lesen Sie hier.

>>Erste Eindrücke von “China Magic”: Chinesisches Laternenfest in Wien

(apa/red)

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