Champions Hockey League: Capitals und Salzburg im Rückspiel Außenseiter

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Die Vienna Capitals und Salzburg müssen auswärts ran.
Die Vienna Capitals und Salzburg müssen auswärts ran. - © APA/Thomas Haumer
Sowohl die Vienna Capitals, als auch Red Bull Salzburg haben ihre Hinspiele im Sechzehntelfinale der Champions Hockey League verloren. Den Caps ist die Generalprobe für das Rückmatch gegen Litvinov aber immerhin gelungen.

Den beiden letzten von ursprünglich vier österreichischen Eishockey-Klubs in der Champions Hockey League (CHL) droht am Dienstag die Abschiedsvorstellung. Die Vienna Capitals und Red Bull Salzburg haben ihre Heimspiele im Sechzehntelfinale verloren und gehen daher als Außenseiter in die Rückspiele. Die Caps gastieren beim tschechischen Meister Litvinov, die roten Bullen bei Storhamar in Norwegen.

Die Wiener starten um 17:00 Uhr ihren Versuch, die 3:4-Heimniederlage noch wettzumachen. Nach zuletzt vier Erfolgen hintereinander und einem starken Wochenende mit EBEL-Siegen über Linz und Graz reisen Trainer Jim Boni und sein Team zwar mit Selbstvertrauen an, aber auch ohne Illusionen betreffend Ausgangsposition. “Es war schon ein großer Erfolg, dass wir die Playoffs erreicht haben. Daher haben wir in Litvinov nichts zu verlieren. Wenn wir gewinnen, ist das natürlich sehr schön. Wenn wir verlieren, werden wir den Bewerb aber dennoch erhobenen Hauptes beenden”, erklärte Boni.

Noch nicht dabei ist Verteidiger Tyler Cuma. Der 25-jährige, kanadisch-österreichische Doppelstaatsbürger ist am Montag von den Caps verpflichtet worden.

Salzburg mit verpatzter Generalprobe

Zwei Stunden später versucht Österreichs Meister in Hamar, das 1:3 vom Hinspiel aufzuholen. Die Generalprobe ging mit einem 1:3 gegen den VSV verloren, doch auch Storhamar ist wenig berauschend in die Saison gestartet (Platz acht in der Zehnerliga) und am Wochenende punktlos geblieben.

“Das Spiel ist beendet, das müssen wir jetzt wegpacken, denn am Dienstag spielen wir in der Champions Hockey League und brauchen dafür nur positive Energie”, forderte Salzburg-Trainer Ratushny gleich nach der Niederlage am Sonntag.

(APA, Red.)

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