Central Intelligence – Kritik und Trailer zum Film

Central Intelligence – Kritik und Trailer zum Film
In ihrer Jugend war Calvin beliebt und cool, Bob dagegen musste mit Hänseleien und Gemeinheiten fertig werden. Jahre später arbeitet Calvin (Kevin Hart, “Ride Along”) als Buchhalter, während Bob (Dwayne Johnson, “Fast & Furious”) als Agent für den US-Geheimdienst aufregende Abenteuer erlebt. Als sich die beiden nach langer Zeit wieder treffen, will Bob seinen früheren Mitschüler für einen CIA-Auftrag gewinnen.


Jetzt schickt Regisseur Rawson Marshall Thurber (“Wir sind die Millers”) in der quirligen Spionage-Komödie “Central Intelligence” (ab Donnerstag im Kino) den riesigen Ex-Wrestler Dwayne “The Rock” Johnson zusammen mit dem schmächtigen, vorlauten Comedian Kevin Hart in den Ring. Und die nicht nur aufgrund ihrer Körpergröße sehr ungleichen Protagonisten spielen sich die Bälle gekonnt zu. Die meisten, nicht immer politisch korrekten Gags zünden, der hanebüchene Plot um den gestohlenen Code der amerikanischen Raketenabwehr bleibt da nur Nebensache.

Central Intelligenze – Inhalt zum Film

Die Story beginnt 1996 an der High School. Da ist Calvin der gefeierte Jahrgangsbeste, während Bob als moppeliges Dickerchen zum Gespött der Mitschüler wird. 20 Jahre später hat sich der belächelte Außenseiter Bob (Dwayne Johnson) in einen muskulösen CIA-Agenten verwandelt, während Calvin (Kevin Hart) als biederer Buchhalter ein wenig auf der Stelle tritt – sehr zum Leidwesen seiner Jugendliebe und Ehefrau Maggie (Danielle Nicolet).

Jetzt benötigt der herzensgute, aber etwas tumbe Muskelberg Bob das Computerwissen von Calvin und zieht das schmächtige Weichei in eine haarsträubende Spionage-Geschichte hinein, inklusive knallharter Geheimdienst-Chefin (Amy Ryan) und finsterem Bösewicht (Aaron Paul). Aber im Grunde geht es um die verbalen Scharmützel zwischen Bob und Calvin. Und die sind gespickt mit Seitenhieben auf Social-Media-Phänomene wie Instagram oder Snapchat. Diverse Hollywood-Blockbuster wie “Twilight” oder auch der afroamerikanische Vorzeigestar Will Smith bekommen politisch durchaus unkorrekt ihr Fett ab. Und daneben erzählt der Film ganz altmodisch und ohne viel Gewalt und Effekthascherei die uramerikanische Geschichte vom gelungenen Leben: Du selbst bist der Star in deinem Film.

Die Kritik

In einer Szene spielt das Muskelpaket Bob für das gestresste Großmaul Calvin den Psycho-Doktor. Nach einigem Hin und Her wiegt der sanfte Riese seinen Schützling wie ein schutzbedürftiges Baby in den Armen. Männer können so süß sein. Bis zum erwartbaren Happy-End macht das explosive, blendend aufgelegte Duo einen guten Job, und ganz raffiniert lässt uns das Drehbuch im Unklaren, ob der hünenhafte Bob wirklich ein Guter ist oder doch von der dunklen Seite der Macht kommt. Eine Fortsetzung jedenfalls ist mehr als wahrscheinlich.

Trailer zu “Central Intelligence”

(APA/Red)

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